bon-mentalcoaching
  • Home
  • Angebot
  • Über mich
  • I'm Back
  • Blog
  • Shop
  • Kontakt
  • FAQ

BLOG

Wie erkenne ich Emotionen nach einer Sportverletzung?

30/11/2025

0 Comments

 
Ausgehend vom letzten Blogeintrag möchte ich hier das Thema Emotionen noch etwas vertiefen. Im Oktober-Blog habe ich geschrieben, dass der erste Schritt zur Emotionsregulation die Fähigkeit der Emotionswahrnehmung ist. Doch so einfach ist dieses Wahrnehmen gar nicht.
Unsere Gesellschaft ist auf Leisten und Handeln ausgerichtet. Emotionen gelten oft als störend, schliesslich "kennen Indianer keinen Schmerz" und "manchmal muss man halt einfach die Zähne zusammenbeissen" und sowieso "kommen nur die Harten in den Garten". Unsere Sprache ist gespickt mit solchen Glaubenssätzen. Wir erledigen, was es zu tun gibt und blenden aus, wie wir uns dabei eigentlich fühlen. Doch wer Emotionen ausblendet, verliert den Kontakt zu sich selbst und gerade in der Rehabilitation, ist es so wichtig, das Vertrauen in sich und in seinen Körper zu spüren. Emotionen sind hierfür ein wichtiges Signal.  Sie auszublenden ist dafür mit Bestimmtheit nicht der richtige Weg.
Unterdrückte Emotionen verschwinden nicht. Sie stauen sich auf und zeigen sich später oft in gesteigerter Form. Im Verletzungskontext sehe ich das oft in Bezug auf Unsicherheit/ Angst. Wird diese nicht ernst genommen, zeigt sie sich spätestens dann, wenn die verletzte Person aufgefordert wird, eine Bewegung auszuführen, welcher sie sich vom mentalen Reha-Stand her noch nicht gewachsen fühlt. Die Reaktion kann sich dann oftmals übersteigert zeigen.  

Hast du dir schon mal überlegt wo und wie du die verschiedenen Emotionen spürst? Machen wir ein kleines Experiment: 
1. Suche in deinen Erinnerungen ein wunderschönes Erlebnis. Eines, wo du dich so richtig glücklich, zufrieden, aufgehoben gefühlt hast. Wo fühlst du das im Körper? Berühre deinen Körper an dieser Stelle. Wie fühlt sich dieses Gefühl an? 
2. Suche nun ein Ereignis, bei welchem du dich so richtig fest aufgeregt hast. Du warst total wütend. Wo fühlst du das im Körper? Berühre dich dort. Wie fühlt sie Wut bei dir an? 

Bevor wir Emotionen benennen können, zeigen sie sich bereits durch körperliche Empfindungen. Enge in der Brust, Druck im Bauch, ein Kloss im Hals, ein Stechen in der Schulter, Wärme oder Kribbeln im Herzbereich, schwere oder verspannte Schultern, aufsteigende Wärme im Körper. 
Jede Person reagiert individuell und es lohnt sich mit diesen Signalen auseinanderzusetzen. Sie sind Vorboten und können dich bereits auf bevorstehende Ereignisse vorbereiten. 
Gib der gespürten Emotion dann einen Namen. Ist es Angst? Oder Unsicherheit? Ist es Traurigkeit? Oder eher Hoffnungslosigkeit? Auch das ist gar nicht so einfach hier wirklich präzise zu sein. Es geht nicht um eine Wertung, sondern nur um ein "Labeling". Benennen ohne Bewertung. 

Wenn du bereits sehr gut darin bist Emotionen zu spüren, dann kannst du sie nach Stärke einordnen. Ist die Emotion
- gelb = sie ist da, ich nehme sie wahr
- orange = sie hat eine mittlere Stärke, ich kann mit ihr umgehen,
- rot= die Emotion übermannt mich total. 

Du kannst auch mit Skalen von 1-10 arbeiten - Was für dich besser passt. 

Du bist nur Beobachter deiner inneren Welt. Die genaue Einordnung kann dir helfen, dich nicht im Strudel der Emotionen zu verlieren, sondern einen neutralen Blick darauf zu werfen.
"Ich fühle mich unsicher. Ich weiss, das, weil ich ein nervöses, aufsteigendes Gefühl in der Brust spüre. Diese Unsicherheit ist orange, was bedeutet, dass ich damit umgehen kann. Ich muss mich somit davon nicht verunsichern lassen, denn wenn ich fokussiert bleibe, was nun zu tun ist, kann ich mit dieser Unsicherheit umgehen."
So oder ähnlich könnte deine innere Stimme mit dir reden. 

Und warum ist es wichtig die eigenen Emotionen wahrnehmen zu können? Du bist deinen Emotionen nicht ausgeliefert, wenn du fähig bist, sie exakt wahrzunehmen und einzuordnen, dann ist der Umgang mit ihnen viel einfacher, als wenn du keine Ahnung hast, was in dir grad abgeht. Emotionen sind dazu da dich entweder zu pushen oder zu schützen. Sie sind je nach Kontext nicht angenehm auszuhalten, aber sie können überwunden werden. Dafür ist der erste Schritt, sie richtig erkennen, benennen und einordnen zu können. 

0 Comments

Emotionen in den Griff bekommen

31/10/2025

0 Comments

 
Ich gammle schon den ganzen Tag auf meinem Sofa. Seit zwei Tagen habe ich nicht geduscht - zu mühsam mit der Verletzung. Neben mir drei leere Joghurtbecher. Kochen - zu anstrengend mit der Verletzung.  Meine alten Lieblingstrainerhosen gönn ich mir. Ich bin momentan sowieso nicht sozialverträglich.  Lustlos, energielos, hoffnungslos. 
Mir kullern die Tränen übers Gesicht. Es sind nicht Tränen der Wut, wie ich sie zu Beginn der Verletzung kannte. Es sind Tränen der Zukunftsangst, der Verzweiflung. Und wenn ich ehrlich bin, auch ein wenig des Selbstmitleids. Bringen sie mich weiter? Vermutlich nicht und das weiss ich auch. Tun sie mir gut? Manchmal ja, wenn ich nach einer gewissen Zeit wieder herausfinde. Dann waren sie eine Erleichterung. Manchmal aber ist es, als würde ich in den negativen Gefühlen hängen bleiben und manchmal beginnt sich die Abwärtsspirale zu drehen. 


Gefühle gehören zu unserem Leben wie das Atmen. Doch manchmal fühlen sie sich so überwältigend an, dass sie uns zu beherrschen scheinen. Doch glaub mir, dass man lernen kann, die Emotionen zu regulieren. 

Emotionsregulation sind Strategien, mit denen wir unsere Gefühle wahrnehmen und beeinflussen können.  Es geht dabei nicht darum, Emotionen zu unterdrücken oder „wegzumachen“, sondern darum, sie so zu steuern, dass sie uns nützen, anstatt uns zu überfordern oder ins Elend zu stürzen.
Das kennst du auch aus der Zeit vor deiner Verletzung. Stell dir eine Wettkampfsituation vor, in welcher du kurz vor dem Start starke Nervosität verspürst.  Anstatt diese zu verdrängen, nimmst du sie wahr, atmest tief durch, erinnerst dich an deine Vorbereitung und richtest den Fokus auf deine Stärken. Du regulierst deine Emotionen aktiv – und ermöglichst dir, trotz Aufregung ruhig und konzentriert zu bleiben.

Warum ist Emotionsregulation in der Rehabilitationsphase wichtig? 
Für die Gesundheit ist der Umgang mit Emotionen und deren Regulation wichtig, damit wir ausgeglichen sind und weniger Stress haben. Unterdrückte Emotionen können den Körper belasten, aber auch übersteigerte Emotionen können im Körper Stresssituationen auslösen. Und Stress ist nicht förderlich für die Heilung.  Forschung zeigt, dass Menschen mit guten Emotionsregulationsfähigkeiten resilienter sind – sie erholen sich schneller von Rückschlägen und bleiben langfristig psychisch stabiler.

Doch welche Strategien zur Emotionsregulation gibt es?
1. Gefühle bewusst wahrnehmen, ohne sie sofort zu bewerten. „Ich bin traurig“ ist ein Beobachtungssatz, kein Urteil.
2. Manchmal hilft es, einfach zu akzeptieren, dass Emotionen da sind. Sie gehen meist schneller vorbei, wenn wir ihnen Raum geben und sie stehen lassen. "Es ist okay. Ich bin jetzt traurig. Es geht vorbei."
3. Eine Situation neu interpretieren – z. B. „Jetzt ist es noch nicht gut, aber ich stehe ja auch erst am Anfang der Rehabilitation“ statt „Es ist alles scheisse. Es kommt nicht mehr gut“.
4. Sich selbst zu beruhigen hilft, das Nervensystem zu regulieren. Atemübungen, Musik, Bewegung oder ein Spaziergang, falls das möglich ist, nur schon ein Raumwechsel oder eine warme Dusche. Das sind alles Möglichkeiten, sich zu regulieren. Zudem gibt es zum Beispiel  Visualisierungstechniken aus dem Mentaltraining oder aus der Körperarbeit Klopftechniken, die dich beruhigen können. 
5. Sprich mit anderen über deine Gefühle. Dies ist keine Schwäche, sondern eine Stärke und darüber zu sprechen kann die Perspektive öffnen und dich emotional entlasten.
6. Besteht keine Möglichkeit eines Gespräches, dann nimm ein Blatt Papier und schreibe einfach darauf los, was du in dir spürst, was dich belastet, was deine Gedanken sind. Lass den Stift einfach laufen mit dem Ziel, dass alles rauskommt, was dich emotional aufwühlt. 

Niemand ist perfekt darin – und das muss auch niemand sein. Wir sind keine Maschinen und Emotionen gehören zum leben dazu. Es geht nie darum sie zu unterdrücken, sondern wahrzunehmen, zu benennen, einzuordnen und dann zu entscheiden, was man damit machen möchte. Du darfst Chef sein über sie. 
0 Comments

Warum braucht es nach einer Sportverletzung nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Reha?

30/9/2025

0 Comments

 
Sport ist für viele mehr als nur Bewegung – er ist Leidenschaft, Lebensinhalt, manchmal sogar Beruf. Umso härter trifft es Athlet*innen, wenn eine Verletzung sie jäh ausbremst. In solchen Momenten beginnt meist sofort die körperliche Reha: Physiotherapie, gezielte Übungen, Behandlungen – alles, um den Körper wieder fit zu machen. Doch ein Aspekt wird dabei oft übersehen: Auch der Kopf braucht eine Reha.

Eins vorweg: Unser Gehirn ist ein komplexes Organ und das detaillierte Verständnis dessen überlasse ich denn Spezialisten. Fakt ist jedoch, dass wir alle Ereignisse und Erlebnisse an bereits Erfahrenes anknüpfen. Je nach dem woraus unsere Erfahrung besteht, schätzen wir Ereignisse anders ein. Da kann uns das Hirn ein ziemliches Schnippchen schlagen. 

1. Phase: Umgang mit Schmerzen
Gleich nach der Verletzung oder einer allfälligen Operation können Mentaltechniken helfen mit dem Schmerz umzugehen. Zu lernen ihn von Beginn weg richtig einzuschätzen, kann dir helfen zügig vorwärts zu kommen. Weder den Schmerz zu dramatisieren, noch ihn herunterzuspielen hilft dir. Es gibt verschiedene mentale Tools, die sich mit der Schmerzeinschätzung und -verschiebung befassen. Zudem können dir Achtsamkeits- und Entspannungsübungen helfen, den Körper wahrzunehmen, auch wenn sich nach einer Operation alles fremd anfühlt. 

2. Phase: Umgang mit Gefühlen
Eine Sportverletzung bedeutet nicht nur Schmerz und eingeschränkte Mobilität – sie bringt auch eine Vielzahl an Emotionen mit sich: Frustration, Angst, Wut, Selbstzweifel. Besonders bei langwierigen Verletzungen können sogar depressive Verstimmungen oder Angststörungen auftreten. Der plötzliche Verlust von Routine, sozialem Umfeld im Training und dem Gefühl der Selbstwirksamkeit kann tiefe Spuren hinterlassen. Je früher du dich mit all deinen Gefühlen und Emotionen auseinandersetzt, desto mehr bleibst du im Gleichgewicht und solange du in Balance bist, kann dein Körper seine volle Energie für die Heilung einsetzen. Emotionsregulation, aber auch Zielsetzung und Fokustraining kann dir hier helfen. 

3. Phase: Mentale Hürden beim Comeback
Selbst wenn der Körper wieder bereit ist – der Kopf ist es oft nicht. Viele Athlet*innen trainieren den Körper auf, vergessen aber den Kopf mitzunehmen. Stehen sie dann vor dem Comeback, sind sie mit Angst vor einer Wiederverletzung, Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit, Verlust von Vertrauen in den eigenen Körper und Druck schnell wieder voll leisten zu müssen konfrontiert. 
Diese mentalen Barrieren können nicht nur die Rückkehr zum Sport verzögern, sondern auch das Risiko für eine erneute Verletzung erhöhen. Und genau deshalb setze ich mich dafür ein, dass früh in der Reha, am besten bereits im Spitalbett, mit mentalem Training begonnen wird. So können allfällige Blockaden gelöst und das Comeback langsam in "Trockenübungen" eingeleitet werden. 
Wer immer noch denkt, dass der Fokus auf die körperliche Reha nach einer Verletzung genügt, der hat noch nicht verstanden, dass es schlussendlich immer der Kopf ist, der uns im Weg steht, wenns nicht rund läuft. 
Also: Nimm ab Tag 1 auch dein Kopf mit auf deinen persönlichen Reha-Weg. 
K
0 Comments

Die 4 Phasen der Reha und ihre Herausforderungen

31/8/2025

0 Comments

 
Picture
Die Reha lässt sich in 4 Phasen einteilen. Jede bringt auf körperlicher, aber eben auch auf mentaler Ebene Herausforderungen mit sich. Wir konzentrieren uns hier auf die mentalen Challenges. 

1. Akutphase (direkt nach der Verletzung/ Operation, einige Tage danach)
Schmerzen, Unsicherheit über die Schwere der Verletzung, evtl. Schock/Trauma, Gefühlschaos

Starke Emotionen, die zwischen Wut, Enttäuschung und Trauer schwanken können, müssen verarbeitet werden und das alles, während man sich eventuell mit starken Schmerzen herumschlagen muss und gar nicht klar denken kann. Die Unsicherheit über die Schwere der Verletzung und die daraus entstehenden Folgen lässt die Gedanken kreisen. In der ersten Phase geht es hauptsächlich um zwei Dinge: 
Ruhe in den Körper und Ruhe in den Kopf zu bringen. 
Emotionen sollen wahrgenommen, rausgelassen und eingeordnet werden. Du kannst lernen, die kreisenden Gedanken abzustellen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zudem stellst du dir dein bestes Team zusammen, damit du in den nächsten Wochen und Monaten bestens betreut bist und positiv in die Zukunft blicken kannst. Auch das gibt dir Ruhe. Du wirst in der ersten Zeit mit vielen guten Ratschlägen und Tipps überhäuft. Information ist gut, denn auch das gibt dir Ruhe, wenn du weisst, was dich erwartet. Zu viel ist jedoch zu viel des Guten. Deshalb wirst du lernen müssen, echte Information von einer Meinung zu unterscheiden und das für dich Wichtige rauszunehmen. 
Lasse deinem Körper in der Akutphase die nötige Ruhe, damit er sich auf Heilung konzentrieren kann. Durch Entspannungstechniken, aber auch durch die Aktivierung von Selbstheilungskräften kannst du deinen Körper unterstützen. 
Für sehr viele Athlet*innen ist die erste Phase eine verlorene Zeit. Sie haben das Gefühl, dass sie nichts tun können, und beginnen dann bereits mit Pseudo-Sport-Übungen. In der ersten Zeit ist es jedoch ganz wichtig, dass du dem Körper die nötige Ruhe lässt. Das heisst nicht, gar nichts tun. Für die nötige Aktivierung sorgt die Physiotherapie kurz nach einer Operation. Aber ganz sanft und mit keinem sportlichen Hintergedanken. Das kommt noch. Und wenn du das Gefühl hast, dass du eine Aufgabe brauchst, dann überlege dir bereits, wie du die freiwerdende Zeit in der Sportpause nutzen willst. Überlege dir Ersatzbeschäftigungen.

2. Rehabilitationsphase (sobald man mit regelmässiger Physiotherapie beginnt)
Die Rehaphase dauert meistens relativ lange. Und das bringt auch bereits die grosse Herausforderung mit sich: Dranbleiben und den Umgang mit Motivationsproblemen. Zudem kommen Rückschläge dazu und damit verbunden die Unsicherheit, ob man wirklich alles richtig macht, ob es zu viel oder zu wenig ist. 

Vielen Athlet*innen macht es Mühe, aus ihrem gewohnten Rhythmus zu fallen und somit auch ein soziales Umfeld zu verlassen. Sie fühlen sich isoliert. Zudem macht ihnen vor allem in der ersten Zeit die Abhängigkeit von anderen Personen zu schaffen. Die Pflege eines sozialen Umfeldes sowie eine Ersatzbeschäftigung zu haben, ist extrem wichtig.
Im Rehatraining sind Geduld und Disziplin gefragt und das kann, je länger es geht, Motivationsprobleme mit sich bringen.  In ganz schlimmen Fällen spricht man auch von Reha-Burnout. Du gibst jeden Tag dein Bestes und manchmal ist das Beste von heute halt nicht ganz so gut wie das Beste von gestern. Die genaue Zieldefinition und das Schritt-für-Schritt-Vorwärtsgehen sind ganz wichtig. Das tönt so einfach, ist es aber nicht, denn diese Zeit ist auch geprägt durch Rückschritte. Keine Reha geht einfach nur geradeaus. Rückschläge gehören dazu – bei jedem und jeder. Je mehr du dir diesen Fakt bewusst machst, umso besser wirst du damit umgehen können, wenn es so weit ist. Mache dir jederzeit die Fortschritte sichtbar, damit du merkst, wie du Schrittchen für Schrittchen vorwärtskommst. 
In der Rehaphase ist es auch Zeit, deinen Verletzungshergang genau zu analysieren. Dies hilft dir, wenn es zurück in den Sport geht, denn wenn du weisst, warum etwas passiert ist, kannst du auch abschätzen, ob das wieder passiert oder ob du es abhaken kannst. 

3. Sportphase (Wiedereinstieg ins Training)
Vertrauen aufbauen, Grenzen verschieben, Vergleiche mit "vorher", Angst vor Wiederverletzung

Dein Körper musste in den letzten Wochen neu kalibriert werden und nach und nach baust du das Vertrauen in deinen Körper wieder auf. Das braucht Zeit und doch kannst du es mental beeinflussen. Wenn das Vertrauen noch nicht vollständig da ist, ist der Wiedereinstieg in den Sport nicht ganz so einfach. Zudem steigt die tatsächliche Gefahr einer erneuten Verletzung tatsächlich. Nimm diese Angst vor Wiederverletzung ernst und gehe der Angst auf den Grund.
Um vorwärtszukommen, müssen die Grenzen nach und nach verschoben werden. Das braucht Mut und Tat und stellt einen je nach dem vor Herausforderungen.  Schwierig, wenn auch absolut verständlich, finde ich die Vergleiche mit "vor der Verletzung". Das kann einen völlig überhöhten Druck aufbauen. Du bist nach wie vor im Aufbau. Du wurdest auf Null zurückgesetzt und hast nach und nach aufgebaut. Sei also etwas geduldig mit dir selbst und "erziehe" auch dein Umfeld dazu. 

4. Wettkampfphase (Rückkehr in den Leistungs-/Wettkampfsport)
Innere und äussere Erwartungen

Oftmals sind es die inneren Erwartungen, die mehr Druck auslösen als die äusseren. Alles soll perfekt sein und hohe Ansprüche an sich selbst führen oft zu Selbstkritik, wenn das Comeback nicht ideal verläuft. Versagensangst oder die Angst, dass man nicht an vergangenen Leistungen anknüpfen kann, hemmen einen. Eine Bestimmung des Motivationstyps und eine Definition des Antriebes können hier Klarheit schaffen. 
Nach einer langen Reha-Zeit kann die mentale Energie fehlen, um sich wieder voll auf Wettkämpfe zu fokussieren. Eine gute mentale Wettkampfvorbereitung ist deshalb wichtig. 

Fazit: In jeder Phase nach einer Verletzung stehen Athlet*innen vor unterschiedlichen mentalen Herausforderungen. Wer diese früh erkennt und gezielt angeht – idealerweise mit Unterstützung durch Mentaltrainer*innen oder Sportpsycholog*innen – kann den Heilungsprozess nicht nur beschleunigen, sondern auch den Weg zu einem stabilen, selbstbewussten Comeback ebnen.
0 Comments

Körper und Geist sind eine Einheit? Ach ja?

31/7/2025

0 Comments

 
Lass uns ein kleines Experiment machen:
Setze dich bequem hin und schliesse deine Augen. Stelle dir nun vor, du hast eine Zitrone in der Hand. Stelle dir genau vor, wie sie aussieht. 
Sie ist leuchtend gelb, fast schon golden, mit einer leicht unregelmäßigen, porigen Schale.  Wenn du sie in deiner Hand drehst, spürst du die feinen Unebenheiten unter deinen Fingern.  Sie ist prall, aber gibt bei leichtem Druck ein wenig nach – du merkst, wie saftig sie ist.  Vielleicht steigt dir sogar schon ein Hauch frischer, spritziger Zitrusduft in die Nase – dieser typische, belebende Zitronengeruch, der sofort deine Sinne weckt. Stelle dir jedes Detail vor und lass dir ruhig Zeit dafür.
Und nun führst du diese Zitrone in Gedanken zu deinem Mund und beisst so richtig kräftig rein. Stell dir vor, wie die Säure der Zitrone zwischen deinen Zähnen hindurch in deinen Gaumenraum spritzt und auf die Geschmacksnerven trifft. Stell dir genau vor, wie sich das anfühlt. 
Der Geschmack ist intensiv, spritzig, fast scharf, aber gleichzeitig belebend – wie ein kleiner elektrischer Impuls, der dich innerlich aufweckt. Säure kribbelt, es zieht vielleicht ganz leicht im Kiefer. Dein Speichel beginnt sofort zu fließen, dein ganzer Mundraum reagiert.
Spürst du, was allein durch deine Vorstellungskraft passiert ist? Rein durch deine Vorstellungskraft reagiert dein Körper mit spürbaren "Symptomen". Er reagiert auf deine Gedanken. Deine Gedanken lösen somit eine Reaktion im Körper aus. Und in der Reha soll das anders sein? 

Dein Körper liegt auf der Couch, das Knie dick bandagiert, Eispack drauf, Netflix läuft. Alles läuft nach Plan – denkt er – es wird für mich geschaut. 
Dein Geist hingegen? Der rotiert wie ein Hamster im Laufrad:
"Was, wenn ich nie wieder joggen kann?"
"Bin ich jetzt offiziell ein Couch Potato?"
"Warum hab ich nicht einfach aufgewärmt wie alle anderen Menschen auch?"

Und genau da liegt das Problem: Dein Körper macht Reha. Dein Kopf macht Drama. Obwohl wir es alle irgendwie wissen, vergessen wir es viel zu oft: Körper und Geist sind kein getrenntes Team – sie sind eine Einheit. Ein unschlagbares Duo, wenn sie zusammenarbeiten. Aber wehe, einer will nach links und der andere nach rechts. Dann wird’s holprig. Gerade bei Verletzungen ist das besonders sichtbar – oder besser gesagt: spürbar.
Der Heilungsprozess findet nicht im Muskel oder Knochen allein statt.  Er beginnt im Kopf.  Wenn du dich mental gegen den Prozess sträubst – weil du wütend bist, dich selbst fertig machst oder permanent Angst vor Rückschlägen hast – sendest du Stresssignale an deinen Körper. Und was macht ein Körper unter Stress? Richtig: Er heilt langsamer.
Cortisol hoch, Immunsystem runter, Rückschläge, Motivation im Keller. Toller Deal.

Nehmen wir Lena, eine ambitionierte Fussballerin. 
Sie verletzt sich in einem Spiel am Sprunggelenk. Körperlich läuft die Reha gut – Lena pusht sich, weil sie so schnell wie möglich zurück will. Aber im Kopf macht sie sich dauernd Vorwürfe:
"Ich hätte energischer in diesen Zweikampf gehen sollen!"
"Was ist, wenn ich nie mehr an meine Leistung anknüpfen kann?"
"Bei anderen mit der gleichen Verletzung ging es schneller vorwärts. Was kann ich sonst noch machen, damit ich schnell mein Comeback geben kann?"

Ergebnis: Druck, Schlaflosigkeit, Verspannungen und Entzündungen, jede Trainingseinheit wird zur Qual.
Erst als Lena sich öffnet und über ihre Ängste spricht, beginnt, verschiedene mentale Tools konsequent einzubauen und sich Pausen bewusst erlaubt, kommt auch der Körper wieder richtig in Fahrt.

Michi ist ganz anders unterwegs. Er ist leidenschaftlicher Kletterer, hat einen Sehnenabriss in der Schulter
Aber: Er sieht die Verletzung als Chance: mehr Zeit für seine Familie und Freunde, eine Reise zu seinen Verwandten und für einige Zeit verlegt er die Reha in die USA, sucht sich dort eine Physiotherapie und bucht einen Sprachkurs. 
Er macht seine Übungen, bleibt mental zuversichtlich und sagt sich: Die Verletzung setzt mich auf Null zurück. Das gibt mir die Möglichkeit, den Aufbau seriös zu machen. Er setzt sich in der Zeit in den USA stark mit dem "Warum mache ich das?" auseinander, setzt sich neue Ziele, auf die er danach konsequent und mit wahnsinnig viel Freude hinarbeitet. Körper und Kopf sind im Teammodus und Michi kommt stark zurück. 

Dein Körper ist kein Solokünstler. Gib deinem Kopf auch einen Platz in der Reha. Hör auf, dich zu vergleichen, zu kritisieren, fertigzumachen. Gönne dir mentale Pausen und denk daran: Dein Körper ist stark, er kann sich heilen. Aber dein Kopf ist der Coach und gibt die wichtigen Impulse dazu.
​
0 Comments

Mentaltraining nach Sportverletzungen - Schritt 2, Visualisieren

30/7/2024

0 Comments

 
Bereits im Spitalbett beginnt die Rehaphase. Am Tag 1 Post-OP wirst du mit grösster Wahrscheinlichkeit den ersten Kontakt mit deinem Physiotherapeuten haben. Aber nicht nur die körperliche Arbeit beginnt dann Schritt für Schritt. Wenn du nicht bereits vor der OP mit mentalem Training begonnen hast, dann ist im Spitalbett genau der richtige Zeitpunkt.  

Visualisieren
Das Hirn macht kaum einen Unterschied, ob es etwas real erlebt oder sich etwas nur vorstellt. Das bedeutet: Je lebendiger deine Vorstellung ist, desto mehr glaubt dir dein Hirn. "Visualisieren" heisst diese Technik und visualisieren kann man vieles.
Grad nach Verletzungen ist es sehr wichtig, sich bald wieder Ziele zu setzen. Ein grosses Endziel kann als Leuchtturm am Ende des Weges stehen. Bis dahin werden jedoch ganz viele kleine Zwischenziele gesetzt. Und diese Zwischenziele werden nochmals in kleinere Ziele unterteilt. Zur Zielsetzung nach Sportverletzungen werde ich in nächster Zeit einen eigenen Blog schreiben. Nun aber zurück zum Visualisieren. Dein nächster Step, dein nächstes Mini-Ziel, visualisierst du ganz oft. Du stellst dir in allen Facetten vor, wie du dieses Ziel erreichst. Beziehe dabei alle Sinne mit ein: Wie ist die Umgebung, in welcher ich mich befinde? Wer ist dabei? Welche Kleidung trage ich? Ist es warm oder kalt? Wie fühlt es sich an? Wie ist meine Stimmung? Wie ist mein Puls, meine Atmung? Was mache ich Schritt für Schritt? 
Male dir im Detail aus, wie du dein nächstes Mini-Ziel erreichst und beobachte dich in Gedanken ganz genau. Gerade in den Momenten, in welchen du ganz ruhig im Spitalbett liegst und dich erholst, hast du Zeit und Ruhe, um zu visualisieren und je öfter du das machst, desto realer wird es. 
Ein Kunde hatte eine komplizierte Schulter-OP. Die erste Zeit wurde das Gelenk nur passiv bewegt. Während der Physiotherapeut wunderbare Arbeit leistete und kleinste Bewegungen im schmerzfreien Bereich ausführte, prägte sich der Kunde ein, wie sich diese minimalen Bewegungen anfühlten und visualisierte später, dass er das selbst ausführt. Zu einem späteren Zeitpunkt ging es darum wieder die volle Beweglichkeit zu erlangen. In der Physiotherapie führte der Kunde die Bewegungen real aus, immer wenn er aber zu Hause ruhige Phasen hatte, visualisierte er die Bewegung und stellte sich vor, wie sich der Bewegungsumfang vergrössert. Er machte auch bei der realen Bewegungsausführung schnell Fortschritte. 


Ideomotorisches Training
Unter dem Begriff "ideomotorisches Training" versteht man, dass man sich wiederholende Bewegungsabläufe immer und immer wieder vorgestellt. Dazu werde ich auch einen separaten Blogeintrag verfassen. Im Grundsatz geht es darum, dass du dir wiederkehrende Bewegungen immer und immer wieder vorstellst und diese Bewegungen dadurch automatisiert werden. Diese Technik kann man auch nach Verletzungen anwenden. Du stellst dir vor, wie du die Bewegung ausführst und welche Muskeln du dabei ansteuerst, in welcher Position dein Körper ist und wie sich die Bewegung ganz genau anfühlt. Beim ideomotorisches Training  trainierst du ohne die Bewegung wirklich auszuführen. Die Meinungen zum ideomotorischen Training sind unterschiedlich. Man liest Berichte von Physiotherapeuten und Ärzten, die darauf schwören durch ideomotorisches Training den Muskelrückgang zu minimieren und und es gibt genauso viele Stimmen die sagen, dass dies nicht funktioniert. Ich denke, ausprobieren und sich die eigene Meinung dazu bilden ist, wie bei so Vielem, der einzig sinnvolle Weg. ​
0 Comments

Mentaler Support nach Verletzungen - Schritt 1, Akzeptieren

26/6/2024

0 Comments

 
"Du musst deine Verletzung halt zuerst akzeptieren, erst dann kann die Heilung Fahrt aufnehmen!"
Das ist soooo einfach gesagt, tja, und sooooo schwierig umzusetzen. 
Du hast dich monatelang perfekt vorbereitet, fühltest dich gut, warst in der Form deines Lebens und dann - eine Verletzung. Im ersten Moment bricht alles zusammen. Die ganze Arbeit, der Fleiss, das Pushen, alles für die Katz. Es schmerzt, es schmerzt einfach unheimlich fest und ich meine damit den seelischen, nicht den körperlichen Schmerz. Es schmerzt - und das darf es auch! 
Für die Verarbeitung braucht es mehrere Schritte. Meiner Meinung nach ist es gut, wenn man seinen Frust, die Wut, die Enttäuschung, den Schmerz raus lässt. Schreien, Toben, Weinen - alles ist erlaubt. Die einen machen das ganz im Stillen, die anderen brauchen jemanden, der ihnen zuhört. Einmal ist es blanke Wut, die raus muss und dann auch laut raus muss, ein andermal ein leises Weinen während einer Umarmung. Wichtig ist nur: Es muss raus!
"Hey, passiert ist passiert! Es nützt nichts zu grübeln, warum es passiert ist"
Ein weiterer wunderbarer Rat, den man nach einer Verletzung immer wieder hört.
Ja, das stimmt schon: Passiert ist passiert. Aber da wären wir beim zweiten Schritt der Verarbeitung. Gehe der Verletzung auf den Grund. Verletzungen passieren nicht ohne Grund. Wie fühltest du dich an diesem Tag? Wie war dein Material? Warst du im Unfallmoment abgelenkt? Hast du das Risiko richtig eingeschätzt?
Bei der Warum-Frage geht es keinesfalls darum ins Hadern zu kommen und auch nicht darum einen Schuldigen zu finden. Es soll eine klare Analyse sein. Wenn du diesen Schritt auslässt, kann ich dir garantieren, dass es sich später rächen wird. Die nüchterne Aufarbeitung ist deshalb wichtig, dass du später einschätzen kannst, ob ein reelles Risiko besteht, dass dir das Gleiche nochmals passieren kann. Ich kann dir garantieren, dass du, wenn du diese Aufarbeitung auslässt, später viel mehr investieren musst, um das Vertrauen wieder zu finden.
Wenn du die ersten zwei Schritte bewusst und sorgfältig angehst, dann ist das bereits eine gute Basis, damit du deine Verletzung akzeptieren kannst. ​ Akzeptanz ist der erste Schritt, um MIT dem Körper gemeinsam die Heilung anzugehen. Bist du "hässig" auf deinen Körper, stellst du dich GEGEN ihn, weil er dich im Stich gelassen hat, dann ist da nie eine gute Basis für die Heilung. 
Lass dir Zeit für diese Schritte. Das ist wichtig. Irgendwann ist aber auch gut! Sei ehrlich zu dir selbst und wenn du merkst, dass du dich in dem Elend deines Verletzungspechs suhlst wie ein kleines Ferkel im Dreck und nicht mehr raus findest, dann ist das der Moment, um Hilfe zu holen und die Sache mit einem Coach zusammen anzugehen. Diese Energie, welche dann fürs Zurückschauen aufgewendet wird, könnte man nämlich bereits perfekt fürs Nach-vorne-schauen verwenden. ​
0 Comments

Nach Verletzungen mit Mentaltraining zurück zu alter Stärke

2/6/2024

0 Comments

 
"Zuerst mal die Verletzung ausheilen lassen und dann muss ich halt schauen, dass auch das Vertrauen wieder zurück kommt". Kommt dir das bekannt vor?
Dieses Vertrauen nach einer Sportverletzung wieder zu finden, ist oftmals genau der gleich schwierige Teil, wie das Ausheilen der Verletzung selbst. Verläuft die Rehabilitationsphase nach Plan, kann der Sportler unterstützt durch Physiotherapie schnell Fortschritte machen. Durch die Fortschritte kommt auch das Vertrauen zurück.
Nimmt die Rehabilitationsphase jedoch nicht den Weg, welcher sich der Sportler in Gedanken zurechtgelegt hat, wird der Prozess durch Zweifel begleitet, welche immer grösser werden können. Das Vertrauen schwindet.
Mentaltraining kann dich auf diesem Weg enorm unterstützen, egal, ob deine Verletzung schon länger zurück liegt, du vieles wieder machen kannst, aber merkst, dass du die 100% von vor dem Unfall noch nicht erreichst oder ob du erst vor einer geplanten Operation stehst und du so schnell und so sicher wie möglich wieder zu deiner vollen Kraft zurückkehren möchtest. 
Zum Abschluss meiner Ausbildung zum dipl. Mentaltrainer habe ich für meine Diplomarbeit das Thema "Mentaltraining nach Sportverletzungen" gewählt. Während mehreren Monaten habe ich Probanden begleitet, welche sich durch Mentaltraining auf dem Weg zurück zur alten Stärke unterstützen lassen wollten. 

Einige Erfolgsgeschichten:
Eine Kundin musste sich nach einer schweren Fussverletzung damit auseinandersetzen nie mehr Ski fahren zu können und ihr absolut liebstes Hobby aufgeben zu müssen. Bei Coachingantritt schien es ihr unmöglich wegen andauernden Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit je wieder in einen Skischuh  steigen zu können. Das Mentaltraining bewirkte viel und siehe da: Nach einigen Sitzungen bekam ich eine Nachricht: "Ich habe heute meinen Best-Case umgesetzt" und ein Foto von der Skipiste. 

Nach einem Totalschaden am Knie durfte ich eine Kundin bereits vor der geplanten Operation das erste Mal treffen. Sie war leider bereits mehrfach verletzungserprobt, bei der letzten Operation verlief vieles nicht so gut und der Heilungsprozess zog sich über mehrere Jahre hin. Das Vertrauen in ihren Körper schwand. Deshalb wollte sie die Operation und den Heilungsprozess diesmal anders angehen und zog Mentaltraining als Unterstützung bei. Der Erfolg: Nach sechseinhalb Monaten stand sie bereits wieder auf den Skis. 

Leider verlief die Heilung der Knieverletzung der nächsten Kundin nicht wie geplant und es folgten zwei weitere Operationen. Die Kundin wurde dadurch immer unsicherer, wurde extrem vorsichtig und getraute sich viele Sportarten nicht mehr auszuführen. Bei Coachingantritt fühlte sich das Knie verkrampft und störend an. Von Sitzung zu Sitzung schaffte es die Kundin mehr loszulassen und dann konnte sie tatsächlich das erste Mal wieder die volle Beweglichkeit ausschöpfen und sich hinknien.  Nach Coachingabschluss spielte die Probandin sogar wieder Basketball mit ihren Schülern. ​
0 Comments

    Author

    Raphaela Bon ist Mentaltrainerin. Eines ihrer Spezialgebiete ist der mentale Support nach Verletzungen. 

    Archives

    November 2025
    October 2025
    September 2025
    August 2025
    July 2025
    July 2024
    June 2024

    RSS Feed

Datenschutz
Impressum
  • Home
  • Angebot
  • Über mich
  • I'm Back
  • Blog
  • Shop
  • Kontakt
  • FAQ