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<channel><title><![CDATA[bon-mentalcoaching - Blog Sportverletzung]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung]]></link><description><![CDATA[Blog Sportverletzung]]></description><pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:37:07 +0100</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Was im Gehirn nach einer Sportverletzung passiert.]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-im-gehirn-nach-einer-sportverletzung-passiert]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-im-gehirn-nach-einer-sportverletzung-passiert#comments]]></comments><pubDate>Sat, 31 Jan 2026 15:41:42 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-im-gehirn-nach-einer-sportverletzung-passiert</guid><description><![CDATA[Sportverletzungen betreffen nicht nur Muskeln, Sehnen oder Knochen &ndash; sie haben auch Auswirkungen auf das Gehirn. Wer versteht, was dort passiert, kann mentale Reaktionen besser einordnen und gezielt beeinflussen.Unser Gehirn hat gern Sicherheit und Klarheit. Solange es einordnen kann, was gerade passiert, ist alles in Ordnung und unser Stresslevel ist in Balance. Eine Verletzung wird vom Gehirn jedoch als Bedrohung wahrgenommen. Erstens, weil das verletzte K&ouml;rperteil dem Hirn meldet,  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Sportverletzungen betreffen nicht nur Muskeln, Sehnen oder Knochen &ndash; sie haben auch Auswirkungen auf das Gehirn. Wer versteht, was dort passiert, kann mentale Reaktionen besser einordnen und gezielt beeinflussen.</strong><br /><br /><strong>Unser Gehirn hat gern Sicherheit und Klarheit. Solange es einordnen kann, was gerade passiert, ist alles in Ordnung und unser Stresslevel ist in Balance. Eine Verletzung wird vom Gehirn jedoch als Bedrohung wahrgenommen. Erstens, weil das verletzte K&ouml;rperteil dem Hirn meldet, dass da etwas nicht in Ordnung ist, und zweitens, weil das Hirn einen Kontrollverlust registriert.&nbsp;</strong><br /><strong>&#8203;</strong><br /><strong>Das Stresssystem wird aktiviert:</strong><br /><span></span><ul><li><strong>Die Amygdala schl&auml;gt Alarm. Sie scannt permanent, ob wir in Gefahr sind. Wenn ja, dr&uuml;ckt sie den Alarmknopf.&nbsp;</strong><br /><span></span></li><li><strong>Der pr&auml;frontale Kortex, dort wo unser Denken, Abw&auml;gen, Planen im Gehirn sitzt, wird gedrosselt. Schutzreaktionen m&uuml;ssen schnell ablaufen. Ein langes Abw&auml;gen und &Uuml;berlegen w&auml;re dabei hinderlich.&nbsp;</strong><br /><span></span></li><li><strong>Das Stressprogramm startet: Herz schl&auml;gt schneller, Muskeln verspannen sich, Stresshormone wie zum Beispiel Cortisol werden ausgesch&uuml;ttet und alles, was im Moment nicht gebraucht wird, wird abgeschaltet. So zum Beispiel die Verdauung oder eben auch die Regeneration. &Uuml;berleben ist (im ersten Moment) wichtiger als Heilen.&nbsp;</strong><br /><span></span></li><li><strong>Das Gehirn speichert die Erfahrung, schliesslich will es gewappnet sein, wenn nochmals eine solche Reaktion eintritt. Sp&auml;ter reicht oft ein &auml;hnlicher Reiz und automatisch wird wieder Stress ausgel&ouml;st, auch wenn objektiv keine Gefahr besteht.&nbsp;</strong><br /><span></span></li></ul><br /><strong>Das Gehirn meint es grunds&auml;tzlich gut mit dir, denn es will dich sch&uuml;tzen. Wir m&uuml;ssen ihm nur zeigen, dass die Gefahr vorbei ist. &#8203;Nach einer Verletzung kann das Gehirn Bewegung als "unsicher" abspeichern, den K&ouml;rper &uuml;berm&auml;ssig sch&uuml;tzen und Angst und Spannung aufrechterhalten. Nicht, weil der K&ouml;rper kaputt ist, sondern weil das Gehirn Sicherheit wieder lernen muss. Eine junge, sportliche Kundin von mir hatte einen komplizierten Handgelenkbruch. In den ersten Wochen vermied sie, wenn immer m&ouml;glich, eine Treppe runterzulaufen, aus Angst, sie k&ouml;nnte st&uuml;rzen und sich wieder verletzen. Von aussen betrachtet eine v&ouml;llig unn&ouml;tige und &uuml;bertriebene Reaktion, doch diese Kundin konnte in diesem Moment nicht rational &uuml;berlegen. Dies ist eine ziemlich offensichtliche Schutzreaktion, doch oft laufen sie unbewusst ab. Bewegungshemmungen, Unsicherheit oder unbewusste Schonhaltung k&ouml;nnen Folgen sein und sind nicht immer leicht von aussen erkennbar. Es sind Schutzmechanismen, weil unser Hirn noch nicht wirklich mitbekommen hat, dass die Gefahr vorbei ist, und deshalb immer wieder in den Alarmzustand f&auml;llt.&nbsp;<br />Da setzt Mentaltraining an. Es ist eine Methode, um dem Gehirn zu helfen, den Alarm zu regulieren, statt ihn zu unterdr&uuml;cken. Die gute Nachricht: Unser Gehirn ist mega plastisch. Nichts ist festgefahren und wir k&ouml;nnen lernen, dem Gehirn diese Sicherheit wieder zu geben.&nbsp;&#8203;<br />Und genau deshalb ist es sinnvoll, die Rehabilitation nicht nur auf k&ouml;rperlicher Ebene anzugehen, sondern den Kopf auch mit einzubeziehen. Denn wenn dein K&ouml;rper und dein Kopf im Gleichschritt vorangehen, dann kann deine Amygdala chillig auf dem Liegestuhl das Leben geniessen und den Alarmknopf ignorieren. Dies ist eine gute Voraussetzung f&uuml;r eine schnelle und erfolgreiche Reha.&nbsp;</strong>&#8203;<br /><span></span><span style="color:rgb(81, 81, 81)"></span><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Was ist Attribution und was hat das mit dem Reha-Verlauf zu tun?]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-ist-attribution-und-was-hat-das-mit-dem-reha-verlauf-zu-tun]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-ist-attribution-und-was-hat-das-mit-dem-reha-verlauf-zu-tun#comments]]></comments><pubDate>Tue, 30 Dec 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/was-ist-attribution-und-was-hat-das-mit-dem-reha-verlauf-zu-tun</guid><description><![CDATA[Stell dir vor, zwei Menschen erleiden dieselbe Verletzung. Die messbaren Faktoren scheinen gleich zu sein. Gleich alt, gleiches Geschlecht, &auml;hnliche sportliche Aktivit&auml;t, beide bekommen dieselbe medizinische Versorgung, denselben Reha-Plan, dieselben &Uuml;bungen. Und trotzdem erholt sich eine Person schneller und motivierter als die andere.&nbsp;Logo, das kann ganz viele Faktoren haben, denn schliesslich ist jede Person einzigartig und jeder K&ouml;rper regiert etwas anders. Das ist j [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Stell dir vor, zwei Menschen erleiden dieselbe Verletzung. Die messbaren Faktoren scheinen gleich zu sein. Gleich alt, gleiches Geschlecht, &auml;hnliche sportliche Aktivit&auml;t, beide bekommen dieselbe medizinische Versorgung, denselben Reha-Plan, dieselben &Uuml;bungen. Und trotzdem erholt sich eine Person schneller und motivierter als die andere.&nbsp;<br />Logo, das kann ganz viele Faktoren haben, denn schliesslich ist jede Person einzigartig und jeder K&ouml;rper regiert etwas anders. Das ist jedoch das Feld der Physiotherapeuten und ich bin sicher, sie finden auf der k&ouml;rperlichen Ebene die richtige L&ouml;sung f&uuml;r jeden Patienten.&nbsp;<br />Was aber, wenn da auch mentale Faktoren mitspielen?&nbsp;<br />Ein oft untersch&auml;tzter Faktor ist die Attribution, also die Art und Weise, wie wir uns selbst erkl&auml;ren, <em>warum</em> etwas passiert ist und <em>wie</em> wir damit umgehen k&ouml;nnen. Der Psychologe Bernard Weiner (1985) hat daf&uuml;r ein einflussreiches Modell entwickelt &ndash; und es ist erstaunlich relevant f&uuml;r die Rehabilitation.<br /><br /><strong>Was ist Attribution &uuml;berhaupt?&nbsp;</strong><br />Attribution beschreibt die Ursachenzuschreibung, die wir unbewusst vornehmen:<ul><li>Warum habe ich mich verletzt?</li><li>Warum komme ich in der Reha nicht so schnell voran?</li><li>Warum tut es heute mehr weh als gestern?</li></ul> Wir legen uns unbewusst Erkl&auml;rungen zurecht und diese bleiben nicht ohne Folgen. Sie beeinflussen Motivation, Emotion und Verhalten &ndash; und damit direkt den Reha-Verlauf.<br /><br /><strong>Eine Attribution kann extern oder intern sein:&nbsp;</strong><ul><li>intern: "Ich habe mich verletzt, weil ich unkonzentriert war."</li><li>extern: "Der Gegner ist in mich reingerutscht"</li></ul> Interne Attribution kann Schuldgef&uuml;hle erzeugen, oder aber Verantwortung st&auml;rken.&nbsp;<br />Externe Attribution kann entlasten, aber auch hilflos machen.&nbsp;<br /><br /><strong>Eine Attribution kann stabil oder variabel sein:&nbsp;</strong><ul><li>Stabil<strong>:</strong> &bdquo;Mein K&ouml;rper ist anf&auml;llig, ich verletze mich st&auml;ndig.&ldquo;</li><li>Variabel<strong>:</strong> &bdquo;Das war ein einmaliges Missgeschick.&ldquo;</li></ul> &nbsp;Stabile Ursachen k&ouml;nnen pessimistisch machen. Die Reha wirkt dann wie ein Kampf gegen Windm&uuml;hlen.<br />&nbsp;Variable Ursachen lassen Hoffnung zu: &bdquo;Es kann wieder besser werden.&ldquo;<br /><br />Eine Attribution kann kontrollierbar oder unkontrollierbar sein:&nbsp;<ul><li>Kontrollierbar<strong>:</strong> &bdquo;Ich h&auml;tte mich besser aufw&auml;rmen m&uuml;ssen.&ldquo;</li><li>Unkontrollierbar<strong>:</strong> &bdquo;So etwas l&auml;sst sich nicht verhindern.&ldquo;</li></ul> Kontrollierbare Ursachen motivieren, aber k&ouml;nnen auch Druck erzeugen.<br />Unkontrollierbare Ursachen entlasten, aber verleiten zur Passivit&auml;t.<br /><br /><strong>Was l&ouml;st Attribution in der Rehabilitation unbewusst aus?</strong><br />Die Art wie der Patient attribuiert, kann Einfluss auf die Motivation, das Selbstvertrauen, auf emotionale Reaktionen oder den Umgang mit R&uuml;ckschl&auml;gen haben.&nbsp;<br />Wenn jemand glaubt &bdquo;Ich bin selbst schuld und werde immer verletzungsanf&auml;llig sein.&ldquo; sinkt die Motivation, &Uuml;bungen konsequent auszuf&uuml;hren und die Ausdauer daf&uuml;r nimmt mit jeder weiteren Verletzung ab. Es n&uuml;tzt ja eh nichts. Ich gebe alles und verletze mich trotzdem wieder.&nbsp;<br />Wenn ein Patient jedoch sagt&nbsp;&bdquo;Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass mein K&ouml;rper sich regenerieren kann", hat dies nachweislich positiven Einfluss auf Heilungsprozesse, weil Stress sinkt und Bereitschaft es in die Hand zu nehmen steigt.<br />Auch emotionalen Reaktionen k&ouml;nnen der Attribution zugeschreiben werden. Bei interner, stabiler Zuschreibung&nbsp; wie "Ich habe mich verletzt, weil mein K&ouml;rper anf&auml;llig ist" kann zum einen Scham ausl&ouml;sen. Ich bringe das einfach nicht besser hin. Ebenso kann dies jedoch auch Frust ausl&ouml;sen. Ich will ja, aber es geht nicht besser.&nbsp; Eine externe, unkontrollierbare Zuschreiben wie "Die Pisten sind immer in unzumutbar schlechtem Zustand" kann Hilflosigkeit aufkommen. Hilflosigkeit l&ouml;st Stress im K&ouml;rper aus, da man sich in Abh&auml;ngigkeit sieht und die Selbstwirksamkeit verloren geht und Stress hemmt die Heilung. Solange man damit hadert, ist man gehemmt. Das kann soweit gehen, dass der Wiedereinstieg in den Sport gehemmt wird, wenn diese Attribution nicht aufgel&ouml;st wird, denn aus dieser Hilflosigkeit kann Angst werden, weil man sich die Gedanken die Richtung entwickelt k&ouml;nnen wie "Ich bin den schlechten Pisten ausgeliefert. Das ist immer gef&auml;hrlich. Somit kann wieder eine Verletzung passieren."&nbsp;<br />Ja ja, das Hirn spinnt manchmal ganz komische Wege.&nbsp;<br />Denkt man jedoch internal, variabel wie "Ich war kurz unkonzentriert und habe den Schlag in der Piste nicht genug gedr&uuml;ckt", dann kann man mit gutem Gewissen zuversichtlich an die Reha und den Wiedereinstieg in den Sport gehen, denn man hat es ja selbst in der Hand.&nbsp;<br />R&uuml;ckschl&auml;ge geh&ouml;ren zur Reha dazu. Auch hier ist es wichtig genau hinzuschauen, wie man sich die Ursachen im Kopf zurechtlegt, wie man also attribuiert. Aufkommende Emotionen beeinflussen die Bereitschaft, weiterzumachen, trotz Schmerzen dranzubleiben und R&uuml;ckschl&auml;ge zu tolerieren.&nbsp;Gedanken wie &bdquo;Ich habe heute Schmerzen, mein K&ouml;rper ist unberechenbar.&ldquo; (internal, stabil) f&uuml;hren zu Abbruch oder Vermeidung. Patienten denken dann, dass es besser ist gar nichts mehr zu machen und beginnen auszuweichen anstatt zu lernen den K&ouml;rper wahrzunehmen. Denkt man hingegen&nbsp;&bdquo;Ich habe heute Schmerzen, weil gestern die Belastung hoch war &ndash; das ist normal.&ldquo; (internal, variabel) f&uuml;hrt das zu Anpassung und der Patient wird motiviert weitertrainieren.&nbsp;<br /><br />Du siehst also, dass es von enormer Wichtigkeit sein kann, genau hinzuschauen. Vielleicht schafft du das alleine. Vielleicht ist es jedoch gut, mit einem Mentalcoach oder einer Sportpsychologin zusammenzuarbeiten, damit wirklich alle blinden Flecken erkannt werden.&nbsp;<br /><br />Im n&auml;chsten Blog werde ich darauf eingehen, wie man eine hemmende Attribution erkennen kann und wie man damit umgehen kann.&nbsp;<br /><br /><br /><strong>Was bedeutet das f&uuml;r Betroffene, Therapeut:innen und Trainer:innen?</strong><strong>1. Sprache bewusst wahrnehmen</strong><br />Schon kleine S&auml;tze geben Hinweise:<br />&bdquo;Ich kann das einfach nicht mehr&ldquo; &rarr; stabile, interne Attribution &rarr; hemmt Fortschritt.<br /><strong>2. Reframing lernen</strong><br />Ziel ist eine Attribution, die realistisch, aber motivierend ist:<ul><li>variabel statt stabil</li><li>kontrollierbar statt unkontrollierbar</li><li>verantwortungsvoll statt selbstanklagend</li></ul> <strong>3. Erfolge sichtbar machen</strong><br />Wenn Patient:innen kleine Fortschritte wahrnehmen, st&auml;rkt das die &Uuml;berzeugung:<br />&bdquo;Ich kann etwas bewirken.&ldquo;<br /><strong>4. Psychoedukation in der Reha</strong><br />Verstehen, wie Attribution funktioniert, kann enorm erleichtern.<br /><br /><strong>Fazit</strong>Die Rehabilitation findet nicht nur im K&ouml;rper statt &ndash; sondern auch im Kopf.<br />Das Attributionsmodell von Weiner hilft zu verstehen, warum manche Menschen schneller genesen als andere, obwohl die medizinischen Bedingungen &auml;hnlich sind. Unsere inneren Erkl&auml;rungen formen Motivation, Emotion und Handlung &ndash; und damit die Heilung.<br />Wer seine Attribution bewusst reflektiert oder gemeinsam mit Therapeut:innen ver&auml;ndert, kann seine Reha nicht nur effektiver, sondern auch deutlich leichter und hoffnungsvoller gestalten.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie erkenne ich Emotionen nach einer Sportverletzung?]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/wie-erkenne-ich-emotionen-nach-einer-sportverletzung]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/wie-erkenne-ich-emotionen-nach-einer-sportverletzung#comments]]></comments><pubDate>Sun, 30 Nov 2025 11:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/wie-erkenne-ich-emotionen-nach-einer-sportverletzung</guid><description><![CDATA[Ausgehend vom letzten Blogeintrag m&ouml;chte ich hier das Thema Emotionen noch etwas vertiefen. Im Oktober-Blog habe ich geschrieben, dass der erste Schritt zur Emotionsregulation die F&auml;higkeit der Emotionswahrnehmung ist. Doch so einfach ist dieses Wahrnehmen gar nicht.Unsere Gesellschaft ist auf Leisten und Handeln ausgerichtet. Emotionen gelten oft als st&ouml;rend, schliesslich "kennen Indianer keinen Schmerz" und "manchmal muss man halt einfach die Z&auml;hne zusammenbeissen" und sowi [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Ausgehend vom letzten Blogeintrag m&ouml;chte ich hier das Thema Emotionen noch etwas vertiefen. Im Oktober-Blog habe ich geschrieben, dass der erste Schritt zur Emotionsregulation die F&auml;higkeit der Emotionswahrnehmung ist. Doch so einfach ist dieses Wahrnehmen gar nicht.<br />Unsere Gesellschaft ist auf Leisten und Handeln ausgerichtet. Emotionen gelten oft als st&ouml;rend, schliesslich "kennen Indianer keinen Schmerz" und "manchmal muss man halt einfach die Z&auml;hne zusammenbeissen" und sowieso "kommen nur die Harten in den Garten". Unsere Sprache ist gespickt mit solchen Glaubenss&auml;tzen. Wir erledigen, was es zu tun gibt und blenden aus, wie wir uns dabei eigentlich f&uuml;hlen. Doch wer Emotionen ausblendet, verliert den Kontakt zu sich selbst und gerade in der Rehabilitation, ist es so wichtig, das Vertrauen in sich und in seinen K&ouml;rper zu sp&uuml;ren. Emotionen sind hierf&uuml;r ein wichtiges Signal.&nbsp; Sie auszublenden ist daf&uuml;r mit Bestimmtheit nicht der richtige Weg.<br />Unterdr&uuml;ckte Emotionen verschwinden nicht. Sie stauen sich auf und zeigen sich sp&auml;ter oft in gesteigerter Form. Im Verletzungskontext sehe ich das oft in Bezug auf Unsicherheit/ Angst. Wird diese nicht ernst genommen, zeigt sie sich sp&auml;testens dann, wenn die verletzte Person aufgefordert wird, eine Bewegung auszuf&uuml;hren, welcher sie sich vom mentalen Reha-Stand her noch nicht gewachsen f&uuml;hlt. Die Reaktion kann sich dann oftmals &uuml;bersteigert zeigen.&nbsp;&nbsp;<br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Hast du dir schon mal &uuml;berlegt wo und wie du die verschiedenen Emotionen sp&uuml;rst? Machen wir ein kleines Experiment:&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">1. Suche in deinen Erinnerungen ein wundersch&ouml;nes Erlebnis. Eines, wo du dich so richtig gl&uuml;cklich, zufrieden, aufgehoben gef&uuml;hlt hast. Wo f&uuml;hlst du das im K&ouml;rper? Ber&uuml;hre deinen K&ouml;rper an dieser Stelle. Wie f&uuml;hlt sich dieses Gef&uuml;hl an?&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">2. Suche nun ein Ereignis, bei welchem du dich so richtig fest aufgeregt hast. Du warst total w&uuml;tend. Wo f&uuml;hlst du das im K&ouml;rper? Ber&uuml;hre dich dort. Wie f&uuml;hlt sie Wut bei dir an?&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Bevor wir Emotionen benennen k&ouml;nnen, zeigen sie sich bereits durch k&ouml;rperliche Empfindungen. Enge in der Brust, Druck im Bauch, ein Kloss im Hals, ein Stechen in der Schulter, W&auml;rme oder Kribbeln im Herzbereich, schwere oder verspannte Schultern, aufsteigende W&auml;rme im K&ouml;rper.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Jede Person reagiert individuell und es lohnt sich mit diesen Signalen auseinanderzusetzen. Sie sind Vorboten und k&ouml;nnen dich bereits auf bevorstehende Ereignisse vorbereiten.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Gib der gesp&uuml;rten Emotion dann einen Namen. Ist es Angst? Oder Unsicherheit? Ist es Traurigkeit? Oder eher Hoffnungslosigkeit? Auch das ist gar nicht so einfach hier wirklich pr&auml;zise zu sein. Es geht nicht um eine Wertung, sondern nur um ein "Labeling". Benennen ohne Bewertung.&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Wenn du bereits sehr gut darin bist Emotionen zu sp&uuml;ren, dann kannst du sie nach St&auml;rke einordnen. Ist die Emotion<br />-&nbsp;gelb = sie ist da, ich nehme sie wahr<br />-&nbsp;orange = sie hat eine mittlere St&auml;rke, ich kann mit ihr umgehen,<br />-&nbsp;rot= die Emotion &uuml;bermannt mich total.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Du kannst auch mit Skalen von 1-10 arbeiten - Was f&uuml;r dich besser passt.&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Du bist nur Beobachter deiner inneren Welt. Die genaue Einordnung kann dir helfen, dich nicht im Strudel der Emotionen zu verlieren, sondern einen neutralen Blick darauf zu werfen.<br />"Ich f&uuml;hle mich unsicher. Ich weiss, das, weil ich ein nerv&ouml;ses, aufsteigendes Gef&uuml;hl in der Brust sp&uuml;re. Diese Unsicherheit ist orange, was bedeutet, dass ich damit umgehen kann. Ich muss mich somit davon nicht verunsichern lassen, denn wenn ich fokussiert bleibe, was nun zu tun ist, kann ich mit dieser Unsicherheit umgehen."<br />So oder &auml;hnlich k&ouml;nnte deine innere Stimme mit dir reden.&nbsp;<br /><br />Und warum ist es wichtig die eigenen Emotionen wahrnehmen zu k&ouml;nnen? Du bist deinen Emotionen nicht ausgeliefert, wenn du f&auml;hig bist, sie exakt wahrzunehmen und einzuordnen, dann ist der Umgang mit ihnen viel einfacher, als wenn du keine Ahnung hast, was in dir grad abgeht. Emotionen sind dazu da dich entweder zu pushen oder zu sch&uuml;tzen. Sie sind je nach Kontext nicht angenehm auszuhalten, aber sie k&ouml;nnen &uuml;berwunden werden. Daf&uuml;r ist der erste Schritt, sie richtig erkennen, benennen und einordnen zu k&ouml;nnen.&nbsp;</span><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Emotionen in den Griff bekommen]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/emotionen-in-den-griff-bekommen]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/emotionen-in-den-griff-bekommen#comments]]></comments><pubDate>Thu, 30 Oct 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/emotionen-in-den-griff-bekommen</guid><description><![CDATA[Ich gammle schon den ganzen Tag auf meinem Sofa.&nbsp;Seit zwei Tagen habe ich nicht geduscht - zu m&uuml;hsam mit der Verletzung. Neben mir drei leere Joghurtbecher. Kochen - zu anstrengend mit der Verletzung.&nbsp; Meine alten Lieblingstrainerhosen g&ouml;nn ich mir. Ich bin momentan sowieso nicht sozialvertr&auml;glich.&nbsp; Lustlos, energielos, hoffnungslos.&nbsp;Mir&nbsp;kullern die Tr&auml;nen &uuml;bers Gesicht. Es sind nicht Tr&auml;nen der Wut, wie ich sie zu Beginn der Verletzung kann [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Ich gammle schon den ganzen Tag auf meinem Sofa.&nbsp;Seit zwei Tagen habe ich nicht geduscht - zu m&uuml;hsam mit der Verletzung. Neben mir drei leere Joghurtbecher. Kochen - zu anstrengend mit der Verletzung.&nbsp; Meine alten Lieblingstrainerhosen g&ouml;nn ich mir. Ich bin momentan sowieso nicht sozialvertr&auml;glich.&nbsp; Lustlos, energielos, hoffnungslos.&nbsp;<br />Mir&nbsp;kullern die Tr&auml;nen &uuml;bers Gesicht. Es sind nicht Tr&auml;nen der Wut, wie ich sie zu Beginn der Verletzung kannte. Es sind Tr&auml;nen der Zukunftsangst, der Verzweiflung. Und wenn ich ehrlich bin, auch ein wenig des Selbstmitleids. Bringen sie mich weiter? Vermutlich nicht und das weiss ich auch. Tun sie mir gut? Manchmal ja, wenn ich nach einer gewissen Zeit wieder herausfinde. Dann waren sie eine Erleichterung. Manchmal aber ist es, als w&uuml;rde ich in den negativen Gef&uuml;hlen h&auml;ngen bleiben und manchmal beginnt sich die Abw&auml;rtsspirale zu drehen.&nbsp;</strong><br /><br /><strong>Gef&uuml;hle geh&ouml;ren zu unserem Leben wie das Atmen. Doch manchmal f&uuml;hlen sie sich so &uuml;berw&auml;ltigend an, dass sie uns zu beherrschen scheinen. Doch glaub mir, dass man lernen kann, die Emotionen zu regulieren.&nbsp;</strong><br /><br /><strong>Emotionsregulation sind Strategien, mit denen wir unsere Gef&uuml;hle wahrnehmen und beeinflussen k&ouml;nnen.&nbsp; Es geht dabei nicht darum, Emotionen zu unterdr&uuml;cken oder &bdquo;wegzumachen&ldquo;, sondern darum, sie so zu steuern, dass sie uns n&uuml;tzen, anstatt uns zu &uuml;berfordern oder ins Elend zu st&uuml;rzen.</strong><br /><strong>Das kennst du auch aus der Zeit vor deiner Verletzung. Stell dir eine Wettkampfsituation vor, in welcher du kurz vor dem Start starke Nervosit&auml;t versp&uuml;rst.&nbsp; Anstatt diese zu verdr&auml;ngen, nimmst du sie wahr, atmest tief durch, erinnerst dich an deine Vorbereitung und richtest den Fokus auf deine St&auml;rken. Du regulierst deine Emotionen aktiv &ndash; und erm&ouml;glichst dir, trotz Aufregung ruhig und konzentriert zu bleiben.<br /></strong><br /><strong>Warum ist Emotionsregulation in der Rehabilitationsphase wichtig?&nbsp;</strong><br /><strong>F&uuml;r die Gesundheit ist der Umgang mit Emotionen und deren Regulation wichtig, damit wir ausgeglichen sind und weniger Stress haben. Unterdr&uuml;ckte Emotionen k&ouml;nnen den K&ouml;rper belasten, aber auch &uuml;bersteigerte Emotionen k&ouml;nnen im K&ouml;rper Stresssituationen ausl&ouml;sen. Und Stress ist nicht f&ouml;rderlich f&uuml;r die Heilung.&nbsp; Forschung zeigt, dass Menschen mit guten Emotionsregulationsf&auml;higkeiten </strong><strong>resilienter</strong><strong> sind &ndash; sie erholen sich schneller von R&uuml;ckschl&auml;gen und bleiben langfristig psychisch stabiler.</strong><br /><br /><strong>Doch welche Strategien zur Emotionsregulation gibt es?</strong><br /><strong>1.&nbsp;Gef&uuml;hle bewusst wahrnehmen, ohne sie sofort zu bewerten. &bdquo;Ich bin traurig&ldquo; ist ein Beobachtungssatz, kein Urteil.</strong><br /><strong>2.&nbsp;Manchmal hilft es, einfach zu akzeptieren, dass Emotionen da sind. Sie gehen meist schneller vorbei, wenn wir ihnen Raum geben und sie stehen lassen. "Es ist okay. Ich bin jetzt traurig. Es geht vorbei."</strong><br /><strong>3. Eine Situation neu interpretieren &ndash; z. B. &bdquo;Jetzt ist es noch nicht gut, aber ich stehe ja auch erst am Anfang der Rehabilitation&ldquo; statt &bdquo;Es ist alles scheisse. Es kommt nicht mehr gut&ldquo;.</strong><br /><strong>4. Sich selbst zu beruhigen hilft, das Nervensystem zu regulieren. Atem&uuml;bungen, Musik, Bewegung oder ein Spaziergang, falls das m&ouml;glich ist, nur schon ein Raumwechsel oder eine warme Dusche. Das sind alles M&ouml;glichkeiten, sich zu regulieren. Zudem gibt es zum Beispiel&nbsp; Visualisierungstechniken aus dem Mentaltraining oder aus der K&ouml;rperarbeit Klopftechniken, die dich beruhigen k&ouml;nnen.&nbsp;</strong><br /><strong>5. Sprich mit anderen &uuml;ber deine Gef&uuml;hle. Dies ist keine Schw&auml;che, sondern eine St&auml;rke und dar&uuml;ber zu sprechen kann die Perspektive &ouml;ffnen und dich emotional entlasten.</strong><br /><strong>6. Besteht keine M&ouml;glichkeit eines Gespr&auml;ches, dann nimm ein Blatt Papier und schreibe einfach darauf los, was du in dir sp&uuml;rst, was dich belastet, was deine Gedanken sind. Lass den Stift einfach laufen mit dem Ziel, dass alles rauskommt, was dich emotional aufw&uuml;hlt.&nbsp;</strong><br /><br /><strong>Niemand ist perfekt darin &ndash; und das muss auch niemand sein. Wir sind keine Maschinen und Emotionen geh&ouml;ren zum leben dazu. Es geht nie darum sie zu unterdr&uuml;cken, sondern wahrzunehmen, zu benennen, einzuordnen und dann zu entscheiden, was man damit machen m&ouml;chte. Du darfst Chef sein &uuml;ber sie.&nbsp;</strong><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum braucht es nach einer Sportverletzung nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Reha?]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/warum-braucht-es-nach-einer-sportverletzung-nicht-nur-eine-korperliche-sondern-auch-eine-mentale-reha]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/warum-braucht-es-nach-einer-sportverletzung-nicht-nur-eine-korperliche-sondern-auch-eine-mentale-reha#comments]]></comments><pubDate>Tue, 30 Sep 2025 13:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/warum-braucht-es-nach-einer-sportverletzung-nicht-nur-eine-korperliche-sondern-auch-eine-mentale-reha</guid><description><![CDATA[Sport ist f&uuml;r viele mehr als nur Bewegung &ndash; er ist Leidenschaft, Lebensinhalt, manchmal sogar Beruf. Umso h&auml;rter trifft es Athlet*innen, wenn eine Verletzung sie j&auml;h ausbremst. In solchen Momenten beginnt meist sofort die k&ouml;rperliche Reha: Physiotherapie, gezielte &Uuml;bungen, Behandlungen &ndash; alles, um den K&ouml;rper wieder fit zu machen. Doch ein Aspekt wird dabei oft &uuml;bersehen: Auch der Kopf braucht eine Reha.Eins vorweg: Unser Gehirn ist ein komplexes Org [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Sport ist f&uuml;r viele mehr als nur Bewegung &ndash; er ist Leidenschaft, Lebensinhalt, manchmal sogar Beruf. Umso h&auml;rter trifft es Athlet*innen, wenn eine Verletzung sie j&auml;h ausbremst. In solchen Momenten beginnt meist sofort die k&ouml;rperliche Reha: Physiotherapie, gezielte &Uuml;bungen, Behandlungen &ndash; alles, um den K&ouml;rper wieder fit zu machen. Doch ein Aspekt wird dabei oft &uuml;bersehen: Auch der Kopf braucht eine Reha.<br /><br />Eins vorweg: Unser Gehirn ist ein komplexes Organ und das detaillierte Verst&auml;ndnis dessen &uuml;berlasse ich denn Spezialisten. Fakt ist jedoch, dass wir alle Ereignisse und Erlebnisse an bereits Erfahrenes ankn&uuml;pfen. Je nach dem woraus unsere Erfahrung besteht, sch&auml;tzen wir Ereignisse anders ein. Da kann uns das Hirn ein ziemliches Schnippchen schlagen.&nbsp;<br /><br /><strong>1. Phase: Umgang mit Schmerzen</strong><br />Gleich nach der Verletzung oder einer allf&auml;lligen Operation k&ouml;nnen Mentaltechniken helfen mit dem Schmerz umzugehen. Zu lernen ihn von Beginn weg richtig einzusch&auml;tzen, kann dir helfen z&uuml;gig vorw&auml;rts zu kommen. Weder den Schmerz zu dramatisieren, noch ihn herunterzuspielen hilft dir. Es gibt verschiedene mentale Tools, die sich mit der Schmerzeinsch&auml;tzung und -verschiebung befassen. Zudem k&ouml;nnen dir Achtsamkeits- und Entspannungs&uuml;bungen helfen, den K&ouml;rper wahrzunehmen, auch wenn sich nach einer Operation alles fremd anf&uuml;hlt.&nbsp;<br /><br /><strong>2. Phase: Umgang mit Gef&uuml;hlen</strong><br />Eine Sportverletzung bedeutet nicht nur Schmerz und eingeschr&auml;nkte Mobilit&auml;t &ndash; sie bringt auch eine Vielzahl an Emotionen mit sich: Frustration, Angst, Wut, Selbstzweifel. Besonders bei langwierigen Verletzungen k&ouml;nnen sogar depressive Verstimmungen oder Angstst&ouml;rungen auftreten. Der pl&ouml;tzliche Verlust von Routine, sozialem Umfeld im Training und dem Gef&uuml;hl der Selbstwirksamkeit kann tiefe Spuren hinterlassen. Je fr&uuml;her du dich mit all deinen Gef&uuml;hlen und Emotionen auseinandersetzt, desto mehr bleibst du im Gleichgewicht und solange du in Balance bist, kann dein K&ouml;rper seine volle Energie f&uuml;r die Heilung einsetzen. Emotionsregulation, aber auch Zielsetzung und Fokustraining kann dir hier helfen.&nbsp;<br /><br /><strong>3. Phase:&nbsp;Mentale H&uuml;rden beim Comeback</strong><br />Selbst wenn der K&ouml;rper wieder bereit ist &ndash; der Kopf ist es oft nicht. Viele Athlet*innen trainieren den K&ouml;rper auf, vergessen aber den Kopf mitzunehmen. Stehen sie dann vor dem Comeback, sind sie mit Angst vor einer Wiederverletzung, Zweifel an der eigenen Leistungsf&auml;higkeit, Verlust von Vertrauen in den eigenen K&ouml;rper und Druck schnell wieder voll leisten zu m&uuml;ssen konfrontiert.&nbsp;<br />Diese mentalen Barrieren k&ouml;nnen nicht nur die R&uuml;ckkehr zum Sport verz&ouml;gern, sondern auch das Risiko f&uuml;r eine erneute Verletzung erh&ouml;hen. Und genau deshalb setze ich mich daf&uuml;r ein, dass fr&uuml;h in der Reha, am besten bereits im Spitalbett, mit mentalem Training begonnen wird. So k&ouml;nnen allf&auml;llige Blockaden gel&ouml;st und das Comeback langsam in "Trocken&uuml;bungen" eingeleitet werden.&nbsp;<br />Wer immer noch denkt, dass der Fokus auf die k&ouml;rperliche Reha nach einer Verletzung gen&uuml;gt, der hat noch nicht verstanden, dass es schlussendlich immer der Kopf ist, der uns im Weg steht, wenns nicht rund l&auml;uft.&nbsp;<br />Also: Nimm ab Tag 1 auch dein Kopf mit auf deinen pers&ouml;nlichen Reha-Weg.&nbsp;<br />K</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die 4 Phasen der Reha und ihre Herausforderungen]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/die-4-phasen-der-reha-und-ihre-herausforderungen]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/die-4-phasen-der-reha-und-ihre-herausforderungen#comments]]></comments><pubDate>Sun, 31 Aug 2025 13:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/die-4-phasen-der-reha-und-ihre-herausforderungen</guid><description><![CDATA[       Die Reha l&auml;sst sich in 4 Phasen einteilen. Jede bringt auf k&ouml;rperlicher, aber eben auch auf mentaler Ebene Herausforderungen mit sich. Wir konzentrieren uns hier auf die mentalen Challenges.&nbsp;1. Akutphase (direkt nach der Verletzung/ Operation, einige Tage danach)Schmerzen, Unsicherheit &uuml;ber die Schwere der Verletzung, evtl. Schock/Trauma, Gef&uuml;hlschaosStarke Emotionen, die zwischen Wut, Entt&auml;uschung und Trauer schwanken k&ouml;nnen, m&uuml;ssen verarbeitet wer [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.bon-mentalcoaching.ch/uploads/1/3/2/2/132220713/2025-07-20-151813_orig.jpg" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Die Reha l&auml;sst sich in 4 Phasen einteilen. Jede bringt auf k&ouml;rperlicher, aber eben auch auf mentaler Ebene Herausforderungen mit sich. Wir konzentrieren uns hier auf die mentalen Challenges.&nbsp;<br /><br /><strong>1. Akutphase (direkt nach der Verletzung/ Operation, einige Tage danach)<br /></strong>Schmerzen, Unsicherheit &uuml;ber die Schwere der Verletzung, evtl. Schock/Trauma, Gef&uuml;hlschaos<br /><br />Starke Emotionen, die zwischen Wut, Entt&auml;uschung und Trauer schwanken k&ouml;nnen, m&uuml;ssen verarbeitet werden und das alles, w&auml;hrend man sich eventuell mit starken Schmerzen herumschlagen muss und gar nicht klar denken kann. Die Unsicherheit &uuml;ber die Schwere der Verletzung und die daraus entstehenden Folgen l&auml;sst die Gedanken kreisen. In der ersten Phase geht es haupts&auml;chlich um zwei Dinge:&nbsp;<br />Ruhe in den K&ouml;rper und Ruhe in den Kopf zu bringen.&nbsp;<br />Emotionen sollen wahrgenommen, rausgelassen und eingeordnet werden. Du kannst lernen, die kreisenden Gedanken abzustellen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zudem stellst du dir dein bestes Team zusammen, damit du in den n&auml;chsten Wochen und Monaten bestens betreut bist und positiv in die Zukunft blicken kannst. Auch das gibt dir Ruhe. Du wirst in der ersten Zeit mit vielen guten Ratschl&auml;gen und Tipps &uuml;berh&auml;uft. Information ist gut, denn auch das gibt dir Ruhe, wenn du weisst, was dich erwartet. Zu viel ist jedoch zu viel des Guten. Deshalb wirst du lernen m&uuml;ssen, echte Information von einer Meinung zu unterscheiden und das f&uuml;r dich Wichtige rauszunehmen.&nbsp;<br />Lasse deinem K&ouml;rper in der Akutphase die n&ouml;tige Ruhe, damit er sich auf Heilung konzentrieren kann. Durch Entspannungstechniken, aber auch durch die Aktivierung von Selbstheilungskr&auml;ften kannst du deinen K&ouml;rper unterst&uuml;tzen.&nbsp;<br />F&uuml;r sehr viele Athlet*innen ist die erste Phase eine verlorene Zeit. Sie haben das Gef&uuml;hl, dass sie nichts tun k&ouml;nnen, und beginnen dann bereits mit Pseudo-Sport-&Uuml;bungen. In der ersten Zeit ist es jedoch ganz wichtig, dass du dem K&ouml;rper die n&ouml;tige Ruhe l&auml;sst. Das heisst nicht, gar nichts tun. F&uuml;r die n&ouml;tige Aktivierung sorgt die Physiotherapie kurz nach einer Operation. Aber ganz sanft und mit keinem sportlichen Hintergedanken. Das kommt noch. Und wenn du das Gef&uuml;hl hast, dass du eine Aufgabe brauchst, dann &uuml;berlege dir bereits, wie du die freiwerdende Zeit in der Sportpause nutzen willst. &Uuml;berlege dir Ersatzbesch&auml;ftigungen.<br /><br /><strong>2. Rehabilitationsphase (sobald man mit regelm&auml;ssiger Physiotherapie beginnt)<br /></strong>Die Rehaphase dauert meistens relativ lange. Und das bringt auch bereits die grosse Herausforderung mit sich: Dranbleiben und den Umgang mit Motivationsproblemen. Zudem kommen R&uuml;ckschl&auml;ge dazu und damit verbunden die Unsicherheit, ob man wirklich alles richtig macht, ob es zu viel oder zu wenig ist.&nbsp;<br /><br />Vielen Athlet*innen macht es M&uuml;he, aus ihrem gewohnten Rhythmus zu fallen und somit auch ein soziales Umfeld zu verlassen. Sie f&uuml;hlen sich isoliert. Zudem macht ihnen vor allem in der ersten Zeit die Abh&auml;ngigkeit von anderen Personen zu schaffen. Die Pflege eines sozialen Umfeldes sowie eine Ersatzbesch&auml;ftigung zu haben, ist extrem wichtig.<br />Im Rehatraining sind Geduld und Disziplin gefragt und das kann, je l&auml;nger es geht, Motivationsprobleme mit sich bringen.&nbsp; In ganz schlimmen F&auml;llen spricht man auch von Reha-Burnout. Du gibst jeden Tag dein Bestes und manchmal ist das Beste von heute halt nicht ganz so gut wie das Beste von gestern. Die genaue Zieldefinition und das Schritt-f&uuml;r-Schritt-Vorw&auml;rtsgehen sind ganz wichtig. Das t&ouml;nt so einfach, ist es aber nicht, denn diese Zeit ist auch gepr&auml;gt durch R&uuml;ckschritte. Keine Reha geht einfach nur geradeaus. R&uuml;ckschl&auml;ge geh&ouml;ren dazu &ndash; bei jedem und jeder. Je mehr du dir diesen Fakt bewusst machst, umso besser wirst du damit umgehen k&ouml;nnen, wenn es so weit ist. Mache dir jederzeit die Fortschritte sichtbar, damit du merkst, wie du Schrittchen f&uuml;r Schrittchen vorw&auml;rtskommst.&nbsp;<br />In der Rehaphase ist es auch Zeit, deinen Verletzungshergang genau zu analysieren. Dies hilft dir, wenn es zur&uuml;ck in den Sport geht, denn wenn du weisst, warum etwas passiert ist, kannst du auch absch&auml;tzen, ob das wieder passiert oder ob du es abhaken kannst.&nbsp;<br /><br /><strong>3. Sportphase (Wiedereinstieg ins Training)<br /></strong>Vertrauen aufbauen, Grenzen verschieben, Vergleiche mit "vorher",&nbsp;Angst vor Wiederverletzung<br /><br />Dein K&ouml;rper musste in den letzten Wochen neu kalibriert werden und nach und nach baust du das Vertrauen in deinen K&ouml;rper wieder auf. Das braucht Zeit und doch kannst du es mental beeinflussen. Wenn das Vertrauen noch nicht vollst&auml;ndig da ist, ist der Wiedereinstieg in den Sport nicht ganz so einfach. Zudem steigt die tats&auml;chliche Gefahr einer erneuten Verletzung tats&auml;chlich. Nimm diese Angst vor Wiederverletzung ernst und gehe der Angst auf den Grund.<br />Um vorw&auml;rtszukommen, m&uuml;ssen die Grenzen nach und nach verschoben werden. Das braucht Mut und Tat und stellt einen je nach dem vor Herausforderungen.&nbsp; Schwierig, wenn auch absolut verst&auml;ndlich, finde ich die Vergleiche mit "vor der Verletzung". Das kann einen v&ouml;llig &uuml;berh&ouml;hten Druck aufbauen. Du bist nach wie vor im Aufbau. Du wurdest auf Null zur&uuml;ckgesetzt und hast nach und nach aufgebaut. Sei also etwas geduldig mit dir selbst und "erziehe" auch dein Umfeld dazu.&nbsp;<br /><br /><strong>4. Wettkampfphase (R&uuml;ckkehr in den Leistungs-/Wettkampfsport)<br /></strong>Innere und &auml;ussere Erwartungen<br /><br />Oftmals sind es die inneren Erwartungen, die mehr Druck ausl&ouml;sen als die &auml;usseren. Alles soll perfekt sein und hohe&nbsp;Anspr&uuml;che an sich selbst f&uuml;hren oft zu Selbstkritik, wenn das Comeback nicht ideal verl&auml;uft. Versagensangst oder die Angst, dass man nicht an vergangenen Leistungen ankn&uuml;pfen kann, hemmen einen. Eine Bestimmung des Motivationstyps und eine Definition des Antriebes k&ouml;nnen hier Klarheit schaffen.&nbsp;<br />Nach einer langen Reha-Zeit kann die mentale Energie fehlen, um sich wieder voll auf Wettk&auml;mpfe zu fokussieren. Eine gute mentale Wettkampfvorbereitung ist deshalb wichtig.&nbsp;<br /><br />Fazit: In jeder Phase nach einer Verletzung stehen Athlet*innen vor unterschiedlichen mentalen Herausforderungen. Wer diese fr&uuml;h erkennt und gezielt angeht &ndash; idealerweise mit Unterst&uuml;tzung durch Mentaltrainer*innen oder Sportpsycholog*innen &ndash; kann den Heilungsprozess nicht nur beschleunigen, sondern auch den Weg zu einem stabilen, selbstbewussten Comeback ebnen.<br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Körper und Geist sind eine Einheit? Ach ja?]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/korper-und-geist-sind-eine-einheit-ach-ja]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/korper-und-geist-sind-eine-einheit-ach-ja#comments]]></comments><pubDate>Thu, 31 Jul 2025 15:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/korper-und-geist-sind-eine-einheit-ach-ja</guid><description><![CDATA[Lass uns ein kleines Experiment machen:Setze dich bequem hin und schliesse deine Augen. Stelle dir nun vor, du hast eine Zitrone in der Hand. Stelle dir genau vor, wie sie aussieht.&nbsp; Sie ist&nbsp;leuchtend gelb, fast schon golden, mit einer leicht&nbsp;unregelm&auml;&szlig;igen, porigen Schale.&nbsp; Wenn du sie in deiner Hand drehst, sp&uuml;rst du die&nbsp;feinen Unebenheiten&nbsp;unter deinen Fingern.&nbsp; Sie ist&nbsp;prall, aber gibt bei leichtem Druck ein wenig nach &ndash; du merkst [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Lass uns ein kleines Experiment machen:<br />Setze dich bequem hin und schliesse deine Augen. Stelle dir nun vor, du hast eine Zitrone in der Hand. Stelle dir genau vor, wie sie aussieht.&nbsp; </strong><strong>Sie ist&nbsp;</strong><strong>leuchtend gelb</strong><strong>, fast schon golden, mit einer leicht&nbsp;</strong><strong>unregelm&auml;&szlig;igen, porigen Schale</strong><strong>.&nbsp; Wenn du sie in deiner Hand drehst, sp&uuml;rst du die&nbsp;</strong><strong>feinen Unebenheiten</strong><strong>&nbsp;unter deinen Fingern.&nbsp; Sie ist&nbsp;</strong><strong>prall</strong><strong>, aber gibt bei leichtem Druck ein wenig nach &ndash; du merkst, wie saftig sie ist.&nbsp; Vielleicht steigt dir sogar schon ein Hauch&nbsp;</strong><strong>frischer, spritziger Zitrusduft</strong><strong>&nbsp;in die Nase &ndash; dieser typische, belebende Zitronengeruch, der sofort deine Sinne weckt.</strong><strong> Stelle dir jedes Detail vor und lass dir ruhig Zeit daf&uuml;r.<br />Und nun f&uuml;hrst du diese Zitrone in Gedanken zu deinem Mund und beisst so richtig kr&auml;ftig rein. Stell dir vor, wie die S&auml;ure der Zitrone zwischen deinen Z&auml;hnen hindurch in deinen Gaumenraum spritzt und auf die Geschmacksnerven trifft. Stell dir genau vor, wie sich das anf&uuml;hlt.&nbsp; </strong><strong>Der Geschmack ist&nbsp;</strong><strong>intensiv, spritzig, fast scharf</strong><strong>, aber gleichzeitig belebend &ndash; wie ein kleiner elektrischer Impuls, der dich innerlich aufweckt.</strong><strong> S&auml;ure kribbelt, es zieht vielleicht ganz leicht im Kiefer. Dein Speichel beginnt sofort zu flie&szlig;en, dein ganzer Mundraum reagiert.</strong><br /><strong>Sp&uuml;rst du, was allein durch deine Vorstellungskraft passiert ist? Rein durch deine Vorstellungskraft reagiert dein K&ouml;rper mit sp&uuml;rbaren "Symptomen". Er reagiert auf deine Gedanken. Deine Gedanken l&ouml;sen somit eine Reaktion im K&ouml;rper aus. Und in der Reha soll das anders sein?&nbsp;<br /><br />Dein K&ouml;rper liegt auf der Couch, das Knie dick bandagiert, Eispack drauf, Netflix l&auml;uft. Alles l&auml;uft nach Plan &ndash; denkt er &ndash; es wird f&uuml;r mich geschaut.&nbsp;<br />Dein Geist hingegen? Der rotiert wie ein Hamster im Laufrad:<br /><em>"Was, wenn ich nie wieder joggen kann?"</em><br /><em>"Bin ich jetzt offiziell ein Couch Potato?"</em><br /><em>"Warum hab ich nicht einfach aufgew&auml;rmt wie alle anderen Menschen auch?"</em></strong><br /><strong>Und genau da liegt das Problem: Dein K&ouml;rper macht Reha. Dein Kopf macht Drama. Obwohl wir es alle irgendwie wissen, vergessen wir es viel zu oft: K&ouml;rper und Geist sind kein getrenntes Team &ndash; sie sind eine Einheit. Ein unschlagbares Duo, wenn sie zusammenarbeiten. Aber wehe, einer will nach links und der andere nach rechts. Dann wird&rsquo;s holprig. Gerade bei Verletzungen ist das besonders sichtbar &ndash; oder besser gesagt: sp&uuml;rbar.</strong><br /><strong>Der Heilungsprozess findet nicht im Muskel oder Knochen allein statt.&nbsp; </strong><strong>Er beginnt im Kopf</strong><strong>.&nbsp; </strong><strong>Wenn du dich mental gegen den Prozess str&auml;ubst &ndash; weil du w&uuml;tend bist, dich selbst fertig machst oder permanent Angst vor R&uuml;ckschl&auml;gen hast &ndash; sendest du Stresssignale an deinen K&ouml;rper. Und was macht ein K&ouml;rper unter Stress? Richtig: Er heilt langsamer.<br />Cortisol hoch, Immunsystem runter, R&uuml;ckschl&auml;ge, Motivation im Keller. Toller Deal.</strong><br /><strong>Nehmen wir Lena, eine ambitionierte Fussballerin.&nbsp;<br />Sie verletzt sich in einem Spiel am Sprunggelenk. K&ouml;rperlich l&auml;uft die Reha gut &ndash; Lena pusht sich, weil sie so schnell wie m&ouml;glich zur&uuml;ck will. Aber im Kopf macht sie sich dauernd Vorw&uuml;rfe:<br /><em>"Ich h&auml;tte energischer in diesen Zweikampf gehen sollen!"</em><br /><em>"Was ist, wenn ich nie mehr an meine Leistung ankn&uuml;pfen kann?"<br />"Bei anderen mit der gleichen Verletzung ging es schneller vorw&auml;rts. Was kann ich sonst noch machen, damit ich schnell mein Comeback geben kann?"</em><br />Ergebnis: Druck, Schlaflosigkeit, Verspannungen und Entz&uuml;ndungen, jede Trainingseinheit wird zur Qual.<br />Erst als Lena sich &ouml;ffnet und &uuml;ber ihre &Auml;ngste spricht, beginnt, verschiedene mentale Tools konsequent einzubauen und sich Pausen bewusst erlaubt, kommt auch der K&ouml;rper wieder richtig in Fahrt.</strong><br /><strong>Michi ist ganz anders unterwegs. Er ist&nbsp;leidenschaftlicher Kletterer, hat einen Sehnenabriss in der Schulter<br />Aber: Er sieht die Verletzung als Chance: mehr Zeit f&uuml;r seine Familie und Freunde, eine Reise zu seinen Verwandten und f&uuml;r einige Zeit verlegt er die Reha in die USA, sucht sich dort eine Physiotherapie und bucht einen Sprachkurs.&nbsp;<br />Er macht seine &Uuml;bungen, bleibt mental zuversichtlich und sagt sich: Die Verletzung setzt mich auf Null zur&uuml;ck. Das gibt mir die M&ouml;glichkeit, den Aufbau seri&ouml;s zu machen. Er setzt sich in der Zeit in den USA stark mit dem "Warum mache ich das?" auseinander, setzt sich neue Ziele, auf die er danach konsequent und mit wahnsinnig viel Freude hinarbeitet. K&ouml;rper und Kopf sind im Teammodus und Michi kommt stark zur&uuml;ck.&nbsp;<br /><br />Dein K&ouml;rper ist kein Solok&uuml;nstler. Gib deinem Kopf auch einen Platz in der Reha. H&ouml;r auf, dich zu vergleichen, zu kritisieren, fertigzumachen. G&ouml;nne dir mentale Pausen und denk daran: Dein K&ouml;rper ist stark, er kann sich heilen. Aber dein Kopf ist der Coach und gibt die wichtigen Impulse dazu. </strong>&#8203;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mentaltraining nach Sportverletzungen - Schritt 2, Visualisieren]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaltraining-nach-sportverletzungen-schritt-2-visualisieren]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaltraining-nach-sportverletzungen-schritt-2-visualisieren#comments]]></comments><pubDate>Tue, 30 Jul 2024 18:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaltraining-nach-sportverletzungen-schritt-2-visualisieren</guid><description><![CDATA[Bereits im Spitalbett beginnt die Rehaphase. Am Tag 1 Post-OP wirst du mit gr&ouml;sster Wahrscheinlichkeit den ersten Kontakt mit deinem Physiotherapeuten haben. Aber nicht nur die k&ouml;rperliche Arbeit beginnt dann Schritt f&uuml;r Schritt. Wenn du nicht bereits vor der OP mit mentalem Training begonnen hast, dann ist im Spitalbett genau der richtige Zeitpunkt.&nbsp;&nbsp;VisualisierenDas Hirn macht kaum einen Unterschied, ob es etwas real erlebt oder sich etwas nur vorstellt. Das bedeutet:  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Bereits im Spitalbett beginnt die Rehaphase. Am Tag 1 Post-OP wirst du mit gr&ouml;sster Wahrscheinlichkeit den ersten Kontakt mit deinem Physiotherapeuten haben. Aber nicht nur die k&ouml;rperliche Arbeit beginnt dann Schritt f&uuml;r Schritt. Wenn du nicht bereits vor der OP mit mentalem Training begonnen hast, dann ist im Spitalbett genau der richtige Zeitpunkt.&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><strong style="color:rgb(81, 81, 81)">Visualisieren</strong><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Das Hirn macht kaum einen Unterschied, ob es etwas real erlebt oder sich etwas nur vorstellt. Das bedeutet: Je lebendiger deine Vorstellung ist, desto mehr glaubt dir dein Hirn. "Visualisieren" heisst diese Technik und visualisieren kann man vieles.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Grad nach Verletzungen ist es sehr wichtig, sich bald wieder Ziele zu setzen. Ein grosses Endziel kann als Leuchtturm am Ende des Weges stehen. Bis dahin werden jedoch ganz viele kleine Zwischenziele gesetzt. Und diese Zwischenziele werden nochmals in kleinere Ziele unterteilt. Zur Zielsetzung nach Sportverletzungen werde ich in n&auml;chster Zeit einen eigenen Blog schreiben. Nun aber zur&uuml;ck zum Visualisieren. Dein n&auml;chster Step, dein n&auml;chstes Mini-Ziel, visualisierst du ganz oft. Du stellst dir in allen Facetten vor, wie du dieses Ziel erreichst. Beziehe dabei alle Sinne mit ein: Wie ist die Umgebung, in welcher ich mich befinde? Wer ist dabei? Welche Kleidung trage ich? Ist es warm oder kalt? Wie f&uuml;hlt es sich an? Wie ist meine Stimmung? Wie ist mein Puls, meine Atmung? Was mache ich Schritt f&uuml;r Schritt?&nbsp;<br />Male dir im Detail aus, wie du dein n&auml;chstes Mini-Ziel erreichst und beobachte dich in Gedanken ganz genau. Gerade in den Momenten, in welchen du ganz ruhig im Spitalbett liegst und dich erholst, hast du Zeit und Ruhe, um zu visualisieren und je &ouml;fter du das machst, desto realer wird es.&nbsp;<br />Ein Kunde hatte eine komplizierte Schulter-OP. Die erste Zeit wurde das Gelenk nur passiv bewegt. W&auml;hrend der Physiotherapeut wunderbare Arbeit leistete und kleinste Bewegungen im schmerzfreien Bereich ausf&uuml;hrte, pr&auml;gte sich der Kunde ein, wie sich diese minimalen Bewegungen anf&uuml;hlten und visualisierte sp&auml;ter, dass er das selbst ausf&uuml;hrt. Zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt ging es darum wieder die volle Beweglichkeit zu erlangen. In der Physiotherapie f&uuml;hrte der Kunde die Bewegungen real aus, immer wenn er aber zu Hause ruhige Phasen hatte, visualisierte er die Bewegung und stellte sich vor, wie sich der Bewegungsumfang vergr&ouml;ssert. Er machte auch bei der realen Bewegungsausf&uuml;hrung schnell Fortschritte.&nbsp;</span><br /><br /><strong style="color:rgb(81, 81, 81)">Ideomotorisches Training</strong><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Unter dem Begriff "ideomotorisches Training" versteht man, dass man sich wiederholende Bewegungsabl&auml;ufe immer und immer wieder vorgestellt. Dazu werde ich auch einen separaten Blogeintrag verfassen. Im Grundsatz geht es darum, dass du dir wiederkehrende Bewegungen immer und immer wieder vorstellst und diese Bewegungen dadurch automatisiert werden. Diese Technik kann man auch nach Verletzungen anwenden. Du stellst dir vor, wie du die Bewegung ausf&uuml;hrst und welche Muskeln du dabei ansteuerst, in welcher Position dein K&ouml;rper ist und wie sich die Bewegung ganz genau anf&uuml;hlt. Beim ideomotorisches Training&nbsp; trainierst du ohne die Bewegung wirklich auszuf&uuml;hren. Die Meinungen zum ideomotorischen Training sind unterschiedlich. Man liest Berichte von Physiotherapeuten und &Auml;rzten, die darauf schw&ouml;ren durch ideomotorisches Training den Muskelr&uuml;ckgang zu minimieren und und es gibt genauso viele Stimmen die sagen, dass dies nicht funktioniert. Ich denke, ausprobieren und sich die eigene Meinung dazu bilden ist, wie bei so Vielem, der einzig sinnvolle Weg.&nbsp;</span>&#8203;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mentaler Support nach Verletzungen - Schritt 1, Akzeptieren]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaler-support-nach-verletzungen-schritt-1-akzeptieren]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaler-support-nach-verletzungen-schritt-1-akzeptieren#comments]]></comments><pubDate>Wed, 26 Jun 2024 21:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/mentaler-support-nach-verletzungen-schritt-1-akzeptieren</guid><description><![CDATA["Du musst deine Verletzung halt zuerst akzeptieren, erst dann kann die Heilung Fahrt aufnehmen!"Das ist soooo einfach gesagt, tja, und sooooo schwierig umzusetzen.&nbsp;Du hast dich monatelang perfekt vorbereitet, f&uuml;hltest dich gut, warst in der Form deines Lebens und dann - eine Verletzung. Im ersten Moment bricht alles zusammen. Die ganze Arbeit, der Fleiss, das Pushen, alles f&uuml;r die Katz. Es schmerzt, es schmerzt einfach unheimlich fest und ich meine damit den seelischen, nicht den  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><em style="color:rgb(81, 81, 81)">"Du musst deine Verletzung halt zuerst akzeptieren, erst dann kann die Heilung Fahrt aufnehmen!"</em><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Das ist soooo einfach gesagt, tja, und sooooo schwierig umzusetzen.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Du hast dich monatelang perfekt vorbereitet, f&uuml;hltest dich gut, warst in der Form deines Lebens und dann - eine Verletzung. Im ersten Moment bricht alles zusammen. Die ganze Arbeit, der Fleiss, das Pushen, alles f&uuml;r die Katz. Es schmerzt, es schmerzt einfach unheimlich fest und ich meine damit den seelischen, nicht den k&ouml;rperlichen Schmerz. Es schmerzt - und das darf es auch!&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">F&uuml;r die Verarbeitung braucht es mehrere Schritte. Meiner Meinung nach ist es gut, wenn man seinen Frust, die Wut, die Entt&auml;uschung, den Schmerz raus l&auml;sst. Schreien, Toben, Weinen - alles ist erlaubt. Die einen machen das ganz im Stillen, die anderen brauchen jemanden, der ihnen zuh&ouml;rt. Einmal ist es blanke Wut, die raus muss und dann auch laut raus muss, ein andermal ein leises Weinen w&auml;hrend einer Umarmung. Wichtig ist nur: Es muss raus!</span><br /><em style="color:rgb(81, 81, 81)">"Hey, passiert ist passiert! Es n&uuml;tzt nichts zu gr&uuml;beln, warum es passiert ist"</em><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Ein weiterer wunderbarer Rat, den man nach einer Verletzung immer wieder h&ouml;rt.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Ja, das stimmt schon: Passiert ist passiert. Aber da w&auml;ren wir beim zweiten Schritt der Verarbeitung. Gehe der Verletzung auf den Grund. Verletzungen passieren nicht ohne Grund. Wie f&uuml;hltest du dich an diesem Tag? Wie war dein Material? Warst du im Unfallmoment abgelenkt? Hast du das Risiko richtig eingesch&auml;tzt?</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Bei der Warum-Frage geht es keinesfalls darum ins Hadern zu kommen und auch nicht darum einen Schuldigen zu finden. Es soll eine klare Analyse sein. Wenn du diesen Schritt ausl&auml;sst, kann ich dir garantieren, dass es sich sp&auml;ter r&auml;chen wird. Die n&uuml;chterne Aufarbeitung ist deshalb wichtig, dass du sp&auml;ter einsch&auml;tzen kannst, ob ein reelles Risiko besteht, dass dir das Gleiche nochmals passieren kann. Ich kann dir garantieren, dass du, wenn du diese Aufarbeitung ausl&auml;sst, sp&auml;ter viel mehr investieren musst, um das Vertrauen wieder zu finden.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Wenn du die ersten zwei Schritte bewusst und sorgf&auml;ltig angehst, dann ist das bereits eine gute Basis, damit du deine Verletzung akzeptieren kannst.&nbsp;</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&#8203;</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&nbsp;</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Akzeptanz ist der erste Schritt, um MIT dem K&ouml;rper gemeinsam die Heilung anzugehen. Bist du "h&auml;ssig" auf deinen K&ouml;rper, stellst du dich GEGEN ihn, weil er dich im Stich gelassen hat, dann ist da nie eine gute Basis f&uuml;r die Heilung.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Lass dir Zeit f&uuml;r diese Schritte. Das ist wichtig. Irgendwann ist aber auch gut! Sei ehrlich zu dir selbst und wenn du merkst, dass du dich in dem Elend deines Verletzungspechs suhlst wie ein kleines Ferkel im Dreck und nicht mehr raus findest, dann ist das der Moment, um Hilfe zu holen und die Sache mit einem Coach zusammen anzugehen. Diese Energie, welche dann f&uuml;rs Zur&uuml;ckschauen aufgewendet wird, k&ouml;nnte man n&auml;mlich bereits perfekt f&uuml;rs Nach-vorne-schauen verwenden.&nbsp;</span>&#8203;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nach Verletzungen mit Mentaltraining zurück zu alter Stärke]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/nach-verletzungen-mit-mentaltraining-zuruck-zu-alter-starke]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/nach-verletzungen-mit-mentaltraining-zuruck-zu-alter-starke#comments]]></comments><pubDate>Sun, 02 Jun 2024 21:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/blog_mentaltraining_nach_sportverletzung/nach-verletzungen-mit-mentaltraining-zuruck-zu-alter-starke</guid><description><![CDATA["Zuerst mal die Verletzung ausheilen lassen und dann muss ich halt schauen, dass auch das Vertrauen wieder zur&uuml;ck kommt". Kommt dir das bekannt vor?Dieses Vertrauen nach einer Sportverletzung wieder zu finden, ist oftmals genau der gleich schwierige Teil, wie das Ausheilen der Verletzung selbst.&nbsp;Verl&auml;uft die Rehabilitationsphase nach Plan, kann der Sportler unterst&uuml;tzt durch Physiotherapie schnell Fortschritte machen. Durch die Fortschritte kommt auch das Vertrauen zur&uuml;c [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">"Zuerst mal die Verletzung ausheilen lassen und dann muss ich halt schauen, dass auch das Vertrauen wieder zur&uuml;ck kommt". Kommt dir das bekannt vor?</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Dieses Vertrauen nach einer Sportverletzung wieder zu finden, ist oftmals genau der gleich schwierige Teil, wie das Ausheilen der Verletzung selbst.&nbsp;</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Verl&auml;uft die Rehabilitationsphase nach Plan, kann der Sportler unterst&uuml;tzt durch Physiotherapie schnell Fortschritte machen. Durch die Fortschritte kommt auch das Vertrauen zur&uuml;ck.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Nimmt die Rehabilitationsphase jedoch nicht den Weg, welcher sich der Sportler in Gedanken zurechtgelegt hat, wird der Prozess durch Zweifel begleitet, welche immer gr&ouml;sser werden k&ouml;nnen. Das Vertrauen schwindet.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Mentaltraining kann dich auf diesem Weg enorm unterst&uuml;tzen, egal, ob deine Verletzung schon l&auml;nger zur&uuml;ck liegt, du vieles wieder machen kannst, aber merkst, dass du die 100% von vor dem Unfall noch nicht erreichst oder ob du erst vor einer geplanten Operation stehst und du so schnell und so sicher wie m&ouml;glich wieder zu deiner vollen Kraft zur&uuml;ckkehren m&ouml;chtest.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Zum Abschluss meiner Ausbildung zum dipl. Mentaltrainer habe ich f&uuml;r meine Diplomarbeit das Thema "Mentaltraining nach Sportverletzungen" gew&auml;hlt. W&auml;hrend mehreren Monaten habe ich Probanden begleitet, welche sich durch Mentaltraining auf dem Weg zur&uuml;ck zur alten St&auml;rke unterst&uuml;tzen lassen wollten.&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Einige Erfolgsgeschichten:</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Eine Kundin musste sich nach einer schweren Fussverletzung damit auseinandersetzen nie mehr Ski fahren zu k&ouml;nnen und ihr absolut liebstes Hobby aufgeben zu m&uuml;ssen. Bei Coachingantritt schien es ihr unm&ouml;glich wegen andauernden Schmerzen und eingeschr&auml;nkter Beweglichkeit je wieder in einen Skischuh&nbsp; steigen zu k&ouml;nnen. Das Mentaltraining bewirkte viel und siehe da: Nach einigen Sitzungen bekam ich eine Nachricht: "Ich habe heute meinen Best-Case umgesetzt" und ein Foto von der Skipiste.&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Nach einem Totalschaden am Knie durfte ich eine Kundin bereits vor der geplanten Operation das erste Mal treffen. Sie war leider bereits mehrfach verletzungserprobt, bei der letzten Operation verlief vieles nicht so gut und der Heilungsprozess zog sich &uuml;ber mehrere Jahre hin. Das Vertrauen in ihren K&ouml;rper schwand. Deshalb wollte sie die Operation und den Heilungsprozess diesmal anders angehen und zog Mentaltraining als Unterst&uuml;tzung bei. Der Erfolg: Nach sechseinhalb Monaten stand sie bereits wieder auf den Skis.&nbsp;</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Leider verlief die Heilung der Knieverletzung der n&auml;chsten Kundin nicht wie geplant und es folgten zwei weitere Operationen. Die Kundin wurde dadurch immer unsicherer, wurde extrem vorsichtig und getraute sich viele Sportarten nicht mehr auszuf&uuml;hren. Bei Coachingantritt f&uuml;hlte sich das Knie verkrampft und st&ouml;rend an. Von Sitzung zu Sitzung schaffte es die Kundin mehr loszulassen und dann konnte sie tats&auml;chlich das erste Mal wieder die volle Beweglichkeit aussch&ouml;pfen und sich hinknien.&nbsp; Nach Coachingabschluss spielte die Probandin sogar wieder Basketball mit ihren Sch&uuml;lern.&nbsp;</span>&#8203;</div>]]></content:encoded></item></channel></rss>