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<channel><title><![CDATA[bon-mentalcoaching - Blog allgemeine Themen]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731]]></link><description><![CDATA[Blog allgemeine Themen]]></description><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 18:07:23 +0100</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Ein Gastbeitrag für www.sporteltern.info: Welche Rolle spielen Eltern bei der Entwicklung eines dynamischen Mindsets? -]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/ein-gastbeitrag-fur-wwwsportelterninfo-welche-rolle-spielen-eltern-bei-der-entwicklung-eines-dynamischen-mindsets]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/ein-gastbeitrag-fur-wwwsportelterninfo-welche-rolle-spielen-eltern-bei-der-entwicklung-eines-dynamischen-mindsets#comments]]></comments><pubDate>Wed, 06 Apr 2022 08:08:36 GMT</pubDate><category><![CDATA[Sport]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/ein-gastbeitrag-fur-wwwsportelterninfo-welche-rolle-spielen-eltern-bei-der-entwicklung-eines-dynamischen-mindsets</guid><description><![CDATA[Welche Rolle spielen Eltern bei der Entwicklung eines dynamischen Mindsets?&nbsp;Um die vielf&auml;ltigen Herausforderungen, welche Leistungssport mit sich bringt, zu meistern, ist ein dynamischen Mindset einer der Erfolgsfaktoren. Die amerikanische Psychologin Carol Susan Dweck forscht seit 30 Jahren zum Thema Mindset, Motivation, Entwicklung und stellt sich die Frage, warum sich manche Menschen ihr Leben lang weiterentwickeln und erfolgreich werden und andere stehen bleiben. Sie teilt unsere A [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Welche Rolle spielen Eltern bei der Entwicklung eines dynamischen Mindsets?</strong><br />&nbsp;<br />Um die vielf&auml;ltigen Herausforderungen, welche Leistungssport mit sich bringt, zu meistern, ist ein dynamischen Mindset einer der Erfolgsfaktoren. Die amerikanische Psychologin Carol Susan Dweck forscht seit 30 Jahren zum Thema Mindset, Motivation, Entwicklung und stellt sich die Frage, warum sich manche Menschen ihr Leben lang weiterentwickeln und erfolgreich werden und andere stehen bleiben. Sie teilt unsere Art zu denken in zwei Richtungen ein: ein dynamisches Mindset und ein statisches Mindset (im englischen Original &laquo;Growth and fixed Mindset&raquo;).<br /><br /><strong>Die Rolle der Eltern in Bezug auf Mindset</strong><br />Als Kind passiert die erste Form des Lernens &uuml;ber Nachahmung und die Familie bietet hierzu das effizienteste Lernfeld. Kinder sind wie kleine Seismographen, saugen alles auf, was von den Eltern ausgesendet wird und zeigen darauf Reaktionen. Sie reagieren als Baby mit Unruhe und eventuell Weinen oder Quengeln, wenn Spannung in der Luft liegt und bringen uns als Kleinkind zum Lachen, wenn sie Gesten, Grimassen und typische Aussagen der Eltern &uuml;bernehmen und in ihr Spiel einbauen. Auch sp&auml;ter &uuml;bernehmen sie Handlungs- und Kommunikationsweisen der Eltern, auch wenn sie es im Teenageralter mehr und mehr ablegen wollen.<br /><br /><strong>Drei Beispiele aus dem Sport-Familien-Alltag: </strong>Der 14-j&auml;hrige Mark spielt Unihockey. Bis jetzt geh&ouml;rte er immer zu den Besten, musste nie sonderlich viel daf&uuml;r tun, doch diese Saison l&auml;uft es nicht wie gew&uuml;nscht. Zudem hat sein bester Kollege und bisheriger Sturmpartner mit dem Wechsel in die Oberstufe den Sport an den Nagel geh&auml;ngt. Die Motivation schwindet, im Training ist Mark nicht mehr so fokussiert wie fr&uuml;her und im Match kann er seine Leistung nicht abrufen. Die Eltern wollen auf die Motivationsschwierigkeiten von Mark reagieren und sind der Meinung, dass Mark jeweils in einem schwachen Block spiele. Der neue Sturmpartner bringe halt nicht mehr die gleich gute Leistung, wie Marks Kollege und deshalb k&ouml;nne er sich nicht mehr so gut entfalten. Sie meinen, dass das sicher wieder besser werde, wenn er n&auml;chstes Jahr in eine andere Mannschaft wechsle.<br />Lorin spielt Eishockey in einem kleinen Club. Ab und zu kann Lorins Mannschaft einen Match gewinnen, aber mehrheitlich verlieren sie - vor allem gegen die grossen Eishockeyclubs. Die Eltern der Spieler sind sich einig und sprechen oftmals nach dem Match gemeinsam dar&uuml;ber, dass gewinnen schwierig sei, da wegen zu kleinem Kader auch immer j&uuml;ngere Spieler aufgeboten werden m&uuml;ssen und dass bez&uuml;glich Trainingsbedingungen in der Provinz nicht so viel geboten werden kann, wie in den Spitzenclubs.<br />Anna ist Turnerin. Sie turnt im Leistungszentrum und seit einiger Zeit sind ihre Leistungen unter den Erwartungen. Anna hat ein gutes Verh&auml;ltnis zu ihren Eltern und sie sprechen &uuml;ber die momentane Situation, welche Anna sehr belastet. Die Eltern tr&ouml;sten Anna, meinen, dass dies nicht so schlimm sei und wenn ihr Talent nicht ausreiche f&uuml;r diese Stufe, dann k&ouml;nne sie ja immer noch im regionalen Verein weiterturnen. Sie wollen Anna den Druck nehmen.<br /><br /><strong>Das dynamische und statische Mindset</strong><br />Diese drei Elternbeispiele zeigen, dass Eltern es wirklich immer nur gut meinen mit ihren Sportkindern. Hinter jedem der Beispiele steckt die Absicht, das Kind zu unterst&uuml;tzen. Und doch muss die Kommunikation hinterfragt werden, denn durch entsprechende Kommunikation k&ouml;nnte ein dynamisches Mindset gest&auml;rkt werden. Hierzu muss man das System des dynamischen und statischen Mindsets nach Carol Susan Dweck verstehen. Im Folgenden m&ouml;chte ich anhand der drei Beispiele zeigen, wie man <u>von </u>einem statischen Mindset <u>zu </u>einem dynamischen gelangen kann.<br /><br /><strong>Beispiel von Mark und Lorin, Ziel: L&ouml;sungssuche bei sich selbst und nicht im Aussen: </strong><br /><em>Von: &bdquo; Die Mannschaftsaufstellung ist nicht zu meinen Gunsten. In diesem schwachen Block kann ich mein Talent gar nicht zeigen.&ldquo;</em><br /><em>Zu: &bdquo;Jetzt sind meine Leistungen erst recht gefragt. Ich muss mir &uuml;berlegen, wie ich meine St&auml;rken so einsetzten kann, dass meine Mitspieler davon profitieren k&ouml;nnen und wir im Team wieder stark werden.&ldquo;</em><br /><br /><em>Von: &bdquo;Gegen grosse Gegner haben wir eh nie eine Chance.&ldquo;</em><br /><em>Zu: &bdquo; Mir wurden heute meine Grenzen aufgezeigt. Jetzt muss ich analysieren, wo ich besser werden kann und werde noch spezifischer trainieren und schauen, wer mir dabei optimal helfen kann.&ldquo;</em><br /><br />Sportler mit einem dynamischen Mindset suchen den Fehler bei sich und suchen nach L&ouml;sungen, um ans Ziel zu kommen. Sportler mit einem fixen Mindset suchen den Grund f&uuml;r den Misserfolg lieber im Aussen, denn an ihrem Talent kann es ja nicht liegen.<br />Ja, teilweise kann man als Eltern nicht nachvollziehen, was Trainer beschliessen. Als Eltern die Trainerentscheide vor den Sportkindern zu kommentieren ist nie eine L&ouml;sung. Solche Kommentare sind aber auch nicht n&ouml;tig, denn es ist nicht die Rolle der Eltern. Ihre Rolle ist in erster Linie der Support im Hintergrund und die St&auml;rkung im mentalen Bereich. Mit der &bdquo;alles ist m&ouml;glich&ldquo;-Haltung, gibt man den Kindern das Urvertrauen in ihre St&auml;rken. Grad im Sport gibt es unz&auml;hlige Geschichten, wo das Unm&ouml;gliche m&ouml;glich gemacht wurde und immer wieder k&auml;mpfen vermeintlich schlechter gestellte Mannschaften vorne mit.<br /><br /><strong>Beispiel von Anna, Ziel: Einsatz und Leidenschaft ist wichtiger als Talent und Misserfolg muss kein R&uuml;ckschlag sein: </strong><br /><em>Von: &bdquo;Mein Talent reicht f&uuml;r dieses Niveau nicht aus.&ldquo;</em><br /><em>Zu: &bdquo;Ich freue mich noch mehr in meine Leidenschaft zu investieren und durch intensives Training werde ich Schritt f&uuml;r Schritt weiterkommen.&ldquo;</em><br /><br />Das dynamische Mindset stellt Leidenschaft, Einsatz und &Uuml;bung &uuml;ber das Talent und sieht in der Anstrengung den Schl&uuml;ssel zum Erfolg. Auch wenn sie den Trainingsfleiss eventuell sogar loben, sprechen Leute mit einem fixen Mindset Sportlern, die extrem viel Trainieren das Talent ab.<br />Eltern spielen dabei von ganz klein an eine wichtige Rolle. Lob ist gut, keine Frage, aber wenn bei Kindern in all den jungen Jahren immer wieder das Talent hervorgehoben und die Ergebnisse gefeiert werden, aber der Weg dahin unkommentiert bleibt, dann ist der Fokus auf das unver&auml;nderbare Talent die logische Folge. Loben sie Anstrengung und zeigen sie ihrem Sportkind auf, was durch Einsatz erreicht werden kann. Eine M&ouml;glichkeit ist es den Leistungsstand anfangs Saison festzuhalten und Ende Saison zu vergleichen.<br /><br /><em>Von: &bdquo; Heute habe ich versagt! Ich bin nicht gut genug&ldquo; </em><br /><em>Zu: &bdquo; Heute bekam ich endlich die gew&uuml;nschte Herausforderung, um mein K&ouml;nnen zu testen. Das hat Spass gemacht. Jetzt weiss ich, wo ich weiterarbeiten muss.&ldquo;</em><br /><br />Personen mit einem dynamischen Mindset erkennen, dass sie umso mehr wachsen k&ouml;nnen, je gr&ouml;sser die Herausforderung ist und sehen im Misserfolg nur eine weitere M&ouml;glichkeit zu lernen. F&uuml;r Personen mit einem fixen Mindset ist ein Misserfolg ein R&uuml;ckschlag, denn sie verlassen sich ja auf ihr Talent. Dies kann dazu f&uuml;hren, dass die komplette Leistung in Frage gestellt wird. Als Eltern k&ouml;nnen sie ihr Kind darin unterst&uuml;tzen, indem sie von Prozesszielen und nicht von Ergebniszielen ausgehen (siehe weiteren Blogeintrag: <a href="https://www.sporteltern.info/post/zielsetzung-rolle-der-eltern" target="_blank">Zielsetzung - Rolle der Eltern (sporteltern.info)</a>). Gerade Jugendlichen, die erst dabei sind, ihr dynamisches Mindset zu entwickeln, kann es helfen, wenn sie sich f&uuml;r einen Wettkampf nur EIN Prozessziel setzen und danach auch nur dieses bewerten. So kann auch bei einer Niederlage ein zufriedenes Gef&uuml;hl blieben. Und dies ist wiederum wichtig f&uuml;r das Selbstvertrauen und die weitere Entwicklung.<br />&nbsp;<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Hilfe! - Blackout!]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/hilfe-blackout]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/hilfe-blackout#comments]]></comments><pubDate>Sat, 27 Mar 2021 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lernen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/hilfe-blackout</guid><description><![CDATA[Schwarz! Leer! Alles weg!Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Dabei habe ich mich doch seit Wochen auf diese Abschlusspr&uuml;fung vorbereitet. Ich kann mir nicht erkl&auml;ren, wohin mein Wissen verreist ist.&nbsp;Verzweiflung! Unruhe! Schwitzen!Und jetzt? Ich sitze einfach da und beim n&auml;chsten Mal, als ich auf die Uhr blicke, ist schon wieder eine Viertelstunde vergangen. Es n&uuml;tzt nichts. Ich weiss nichts mehr. Mein Herz klopft wie wild und mein Sch&auml;del brummt. Um mich herum s [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Schwarz! Leer! Alles weg!<br />Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Dabei habe ich mich doch seit Wochen auf diese Abschlusspr&uuml;fung vorbereitet. Ich kann mir nicht erkl&auml;ren, wohin mein Wissen verreist ist.&nbsp;<br />Verzweiflung! Unruhe! Schwitzen!<br />Und jetzt? Ich sitze einfach da und beim n&auml;chsten Mal, als ich auf die Uhr blicke, ist schon wieder eine Viertelstunde vergangen. Es n&uuml;tzt nichts. Ich weiss nichts mehr. Mein Herz klopft wie wild und mein Sch&auml;del brummt. Um mich herum schreiben alle ganz konzentriert darauf los. Ich bin wie gel&auml;hmt, nahe der Verzweiflung. Ich k&ouml;nnte losheulen.&nbsp;<br />Blackout! Der K&ouml;rper befindet sich in einer absoluten Stresssituation. Unser K&ouml;rper kennt von jeher drei Reaktionsm&ouml;glichkeiten auf Stress. W&auml;rst du ein Steinzeitmensch und w&uuml;rdest einem gef&auml;hrlichen Wildtier begegnen, h&auml;ttest du die Wahl zwischen Flucht, Kampf oder Tot-stellen. Dein Wildtier ist "nur" eine Pr&uuml;fung, doch leider hat dein K&ouml;rper grad die Reaktionsm&ouml;glichkeit "totstellen" gew&auml;hlt.&nbsp;<br /><br />Ruhig bleiben! Blackouts k&ouml;nnen passieren und es gibt Abhilfe, um sich aus dieser Situation wieder raus zu man&ouml;vrieren. Kennst du dein Blackout-Problem bereits vor der Pr&uuml;fung, kannst du dir&nbsp; im Vorfeld mit Mentaltraining hilfreiche Reaktionsmuster erarbeiten. <br />Bist du jedoch mittendrin, brachst du einen einfachen Notfallkoffer:&nbsp;<br />- Atme tief in den Bauch! Atme l&auml;nger aus als ein und entspanne dich so nach und nach.&nbsp;<br />- Besetze deine Gedanken mit anderen Themen! <br />Das t&ouml;nt so einfach - ist es aber nicht. Eine gute &Uuml;bung zur Ablenkung ist die folgende: Stelle beide F&uuml;sse flach auf den Boden und versuche nur die grossen Zehen zu bewegen. Schwierig, h&auml;? Also, weiterprobieren. <span style="color:rgb(81, 81, 81)">Mach das so lange, bis du mit deinen Gedanken voll bei deinen grossen Zehen bist.&nbsp;</span>Dies besetzt deine Gedanken, lenkt dich ab und macht mit dir einen "Reset".<br />- Und jetzt nochmals von vorne! Jetzt kannst du nochmals die Aufgabe durchlesen und auf einem Suddelblatt einfach alles stichwortartig aufschreiben, was dir zu diesem Thema in den Sinn kommt. So stellst du in deinem Hirn die Verbindungen wieder her und du wirst dich nach und nach an das Gelernte erinnern.&nbsp;<br /><br />Und am besten l&auml;sst du es gar nicht so weit kommen. Eine gute Vorbereitung in Bezug auf den Stoff, aber auch im mentalen Sinne, ist das A und O um eine Pr&uuml;fung entspannt anzugehen. Und nur wenn du in deiner vollen Kraft bist, bringst du H&ouml;chstleistungen.&nbsp;<br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Was bedeutet es eigentlich "mental stark" zu sein?]]></title><link><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/was-bedeutet-es-eigentlich-mental-stark-zu-sein]]></link><comments><![CDATA[https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/was-bedeutet-es-eigentlich-mental-stark-zu-sein#comments]]></comments><pubDate>Sat, 06 Mar 2021 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Allgemein]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.bon-mentalcoaching.ch/mentaltrainingblog-849731/was-bedeutet-es-eigentlich-mental-stark-zu-sein</guid><description><![CDATA[Winterliches Schwimmen im eiskalten See? Oder an einem Ultra-Run teilnehmen? Bedeutet das "mental stark" zu sein? Nein.Klar haben Menschen, welche Extremleistungen absolvieren einen starken Willen und sind mental stark. Den Umkehrschluss zu machen und zu sagen, dass jemand nur "mental stark" ist, wenn er f&auml;hig ist solche Extremleistungen zu vollbringen, w&auml;re aber falsch. "Mental stark" zu sein bedeutet, in seiner vollen mentalen Kraft zu sein, wenn es eine bestimmte Situation erfordert [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Winterliches Schwimmen im eiskalten See? Oder an einem Ultra-Run teilnehmen? Bedeutet das "mental stark" zu sein? Nein.<br />Klar haben Menschen, welche Extremleistungen absolvieren einen starken Willen und sind mental stark. Den Umkehrschluss zu machen und zu sagen, dass jemand nur "mental stark" ist, wenn er f&auml;hig ist solche Extremleistungen zu vollbringen, w&auml;re aber falsch. "Mental stark" zu sein bedeutet, in seiner vollen mentalen Kraft zu sein, wenn es eine bestimmte Situation erfordert und schlussendlich heisst das, Herr (oder eben Frau) &uuml;ber seine Gedanken zu sein und diese aktiv steuern zu k&ouml;nnen.&nbsp;<br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Mentale St&auml;rke hat ganz viele Facetten und ist situationsabh&auml;ngig.&nbsp;<br />Der 16-j&auml;hrige Sportler, welcher M&uuml;he mit Niederlagen hat, wird nerv&ouml;s, wenn seine Mannschaft im R&uuml;ckstand ist. Er m&ouml;chte lernen seine Emotionen und Gedanken zu steuern, damit er seine volle Leistung abrufen kann, auch wenn seine Mannschaft im Hintertreffen ist. Es m&ouml;chte in solchen Situationen mental stark sein.&nbsp;<br />Die 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerin m&ouml;chte die Gymi-Aufnahmepr&uuml;fung absolvieren, welche sie vor zwei Jahren in den Sand gesetzt hat. Damals hatte sie ein komplettes Blackout. Das macht ihr Angst und diese Angst hemmt sie &uuml;berhaupt mit dem Lernen zu beginnen. Sie m&ouml;chte das nicht nochmals erleben und m&ouml;chte lernen, wie sie die Gedanken steuern kann, damit sie die Situation meistert. Das ist mentale St&auml;rke.</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Dem19-j&auml;hrigen Lehrling vor der Abschlusspr&uuml;fung fehlt das Selbstvertrauen die Pr&uuml;fung erfolgreich zu bestehen. Er sagt sich, dass er schon die ganze Schulzeit schlecht in der Schule war. Seine Gedanken spielen ihm einen Streich und er muss lernen, sich in diesem Punkt zu vertrauen, denn schliesslich geht es um seinen Beruf, den er unheimlich gerne ausf&uuml;hrt. Er m&ouml;chte mehr Selbstvertrauen haben und mental st&auml;rker werden.&nbsp;</span><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Die 37-j&auml;hrige Hobbysportlerin findet nach der Geburt ihres Kindes keine Motivation mehr um Sport zu machen. Sie merkt, dass es ihr gut tun w&uuml;rde, doch der Alltag fordert sie zu sehr, als dass sie sich f&uuml;r Sport aufraffen k&ouml;nnte. Sie m&ouml;chte zum einen Motivationstechniken lernen und zum andern ihr Zeitmanagement besser in den Griff bekommen, damit sie sich Zeit f&uuml;r sich nehmen kann. Sie m&ouml;chte sich generell mental st&auml;rken, um f&uuml;r sich selbst einzustehen.&nbsp;<br />Dem 43-j&auml;hrigen wird im Job alles zu viel und er merkt, wie er andauernd auf einem hohen Stresslevel ist. Er m&ouml;chte lernen, wie er sich zum einen besser vom Job abgrenzen kann und m&ouml;chte Entspannungstechniken lernen. Auch das ist mentale St&auml;rke.&nbsp;</span><br />An Wettk&auml;mpfen hat die 17-j&auml;hrige Sportlerin M&uuml;he mit Aktivierung und Entspannung. An einem Wettkampftag muss sie mehrmals antreten. Zwischen den Disziplinen muss sie m&ouml;glichst runterfahren. Dieses Auf-und Ab zwischen "voll parat sein" und "sich wieder entspannen" gelingt ihr noch nicht so gut und sie m&ouml;chte daran arbeiten. Auf dem Weg zur Leistungssportlerin braucht es ganz viel mentale St&auml;rke. Diese kann man trainieren.&nbsp;</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.bon-mentalcoaching.ch/uploads/1/3/2/2/132220713/published/blog-mentalest-rke.jpg?1619014190" alt="Bild" style="width:530;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp;</div>]]></content:encoded></item></channel></rss>